Einstmals ein stattliches Hotel, ist es nun nicht mal mehr ein Bordell. Zuletzt war es nämlich ein Puff bevor dem Gebäude die endgültige Einsamkeit widerfuhr.
Wohnräume Leipzig (Deutschland)
Wann: Februar bis September 2011
Wo: Leipzig (Gohlis, Eutritzsch, Leutzsch, Lindenau)
Fabrik Windkanal (Deutschland)
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A factory with a soul. This is reflected in every corner of the two former office buildings, with an architecture that is simply breathtaking. Curved lines run through the entire complex. The stairs aren’t intimidating or oppressive. They are full of light and full of space which can be the place for many good ideas. Just right for people to build the devices that need to be especially optimal aerodynamic properties. The interior is destoyed very much unfortunately, like many times in these kinds of abandoned buildings. Meanwhile, the buildings are rehabilitated again and serves as luxury loft apartments in the future.
Wann: Juni & September 2011
Wo: Deutschland/Sachsen (zum Schutz der Location werden keine genauen Daten angegeben)
Schlachthaus (Deutschland)
Auf meiner Tour durch Sachsen wollte ich eigentlich ein verlassenes Schloss besuchen, was ich schließlich auch noch erreichte. Auf dem Weg dorthin fiel mir allerdings dieses alte Schlachthaus auf. Eine riesige Schlachtbude mit Schichtbetrieb rund um die Uhr. Gebaut irgendwann in den 90ern ist es seit 2003 schon wieder verlassen, so dass es nach wie vor in einem ausgezeichneten Zustand ist.
Als wir so durch das Gebäude liefen hatten wir die ganze Zeit das Gefühl beobachtet zu werden. Draußen waren überall Kameras, aber die Alarmanlage hatte keinen Strom mehr. Trotzdem wars irgendwie merkwürdig. Als wir dann schließlich in der Cafeteria fertig waren und weitergingen hörten wir ein Geräusch was zuerst klang wie ein Walkie Talkie, oder ein Radio wo grad jemand am Telefon redet. Egal, irgendwas war da und wir nahmen die Beine in die Hand um zu verschwinden. So war es leider ein kurzer Besuch, aber einige Bilder konnte ich dennoch machen.
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On my tour through saxony I actually wanted to visit an abandoned castle which i still found. On my way I saw this slaughterhouse, a huge factory with 24/7 business in former times. It was built in the mid 90′s and left in 2003, so it’s in mint condition.
As we were walking through the building, we had the feeling of being observed. Cams arround the building but no power in the alarm device. As we walked away from the cafeteria we suddenly heard a noise like a walkie talkie or a radio with a call in show. Anyhow, something was going on and so we ran through the whole building to the exit. Unfortunately a short stop, but I could take some pictures. Btw a good opportunity to check out my new fisheye ;)
Wann: Oktober 2011
Wo: Deutschland/Sachsen (zum Schutz der Location werden keine genauen Daten angegeben)
Diverse Fotoarbeiten
Die Kamera habe ich eigentlich auf sämtlichen Trips dabei, nicht nur auf den Urbextouren. Ein kleines Sammelsorium daraus gibt es in dieser Galerie zu sehen.
Wann: 2010 – 2011
Wo: Deutschlands Flohmärkte, Wälder und die Münchener U-Bahn
Chambre du Commerce (Belgien)
Es war noch stockdunkel als wir das Gebäude auf einem verwunschenen Umweg betraten. Obwohl nur sehr sehr wenig Licht in die große Halle strömte, war der Anblick schon extrem atemberaubend. Säulengänge auf 2 Etagen, extem aufwendig gearbeitete Säulen und Ornamente die eher an eine Kirche erinnerten als an ein Haus des vollendeten Kommerzes. Aus fast jedem Winkel des Gebäudes bot sich ein anderes, einzigartiges Motiv an um fotografiert zu werden.
Nach ca. 1 Stunde Zwangspause aufgrund der noch vorherrschenden Dunkelheit konnten wir die Kameras auspacken und den Morgen für diese einmalige Location nutzen.
Wann: August 2011
Wo: Belgien (zum Schutz der Location werden keine genauen Daten angegeben)
Villa W (Belgien)
Ein sehr religöser Ort.
Christliche Figuen in jedem Zimmer, sogar eine kleine Kapelle im Anbau. Ein Pfarrershaus soll es wohl gewesen sein. Zunächst fielen mir natürlich die vielen christlichen Symbole überall auf, erst später habe ich gemerkt dass dieses Haus voller anderer wundervoller Details ist. Selten habe ich auf so wenig Raum so viele Motive gefunden wie hier.
Eine besondere Aura war auf jeden Fall zu spüren, in diesem sehr speziellen Haus.
Wann: August 2011
Wo: Belgien (zum Schutz der Location werden keine genauen Daten angegeben)
Schloss Rapunzel (Deutschland)
Unterwegs in den Untiefen des Thüringer Waldes. Es war noch sehr zeitig und der Nebel hatte sich gerade erst verzogen.
Plötzlich tauchte eine Lichtung auf und direkt daneben ein See. Und als wäre das alles noch nicht märchenhaft genug, kam auf der anderen Seite des Sees plötzlich dieses Märchenschloss zum Vorschein.
Gerade noch rechtzeitig vor der Renovierung konnte ich diese charmanten Räume ablichten. Denn sind wir ganz ehrlich, wirklich nostalgischer Charme entsteht einfach nur in einem etwas angestaubten Märchenschloss. Rapunzels Zopf ist ja auch nicht in zwei Wochen gewachsen ;)
Wann: Oktober 2011
Wo: Deutschland / Thüringen (zum Schutz der Location werden keine genauen Daten angegeben)
Sanatorium L (Deutschland)
Die lange von Wald gesäumte Straße schlängelt sich langsam den Elbhang hinauf, als plötzlich eine Kurve kam und den Blick auf diesen wahren Schatz an Verfall freigab. Zur Jahrhundertwende als Sanatorium gegründet, wurde es bis zum Ende der DDR durch die Russen weitergenutzt und verfiel seit dem merklich. Aktuell ist auf dem Gelände reger Betrieb denn ein Investor hat das gesamte Areal gekauft und baut nun Wohnungen. Ich hatte im Mai die Chance die Gebäude zu besuchen, ein Glücksgriff wie sich herausstellte, denn nur wenige Tage später kamen die ersten Bagger.
Faszinierend war, wie das Bad noch immer seinen vollen Charme versprühte. Weder DDR noch 20 Jahre verfall konnten den stolzen Gebäuden diesen Charme nehmen.
Wann: Mai 2011
Wo: Dresden, Weißer Hirsch (Objekt wird saniert)
Sternburg Brauerei Leipzig (Deutschland)
Die ehemalige Sternburgbrauerei in Leipzig war eine der ersten Locations die ich als offizieller Urbexer besucht habe. Natürlich ist das gesamte Gelände mehr oder weniger massiven Verwüstungen ausgesetzt gewesen, natürlich ist überall Graffiti und natürlich wurde auch schon mit dem Abbruch begonnen. Dennoch hat die Location für mich immernoch ihren Reiz, da sie eine der ersten Gemäuer war in denen ich wie wild geurbext habe.
Am 15. Mai 1991 wurde letztmalig in Lützschena Bier gebraut, anschließend nur noch abgefüllt und ausgeliefert. Am 31. August 1991 wurde die Brauerei trotz der Besetzung durch die Belegschaft, Einsprüchen des Gemeinderates und der evangelischen Kirchgemeinde Lützschena endgültig geschlossen. Bereits vorher wurde mit der Verlagerung der Faßabfüllanlage nach Reudnitz mit der Demontage der Ausrüstungen begonnen. Was noch brauchbar war wurde entweder nach Reudnitz geschafft oder verkauft, der Rest verschrottet oder auf den Müll geworfen. Von der Belegschaft sollten lediglich 50 Mitarbeiter bis 1993 in Reudnitz weiter beschäftigt werden, alle übrigen wurden im August 1991 entlassen.
Das Kesselhaus und die Ölbehälter wurden abgerissen, am 16. Februar 1995 der Schornstein gesprengt, mit dem Abbruch des Flaschenkellers wurde begonnen. Übrig geblieben ist eine Industriebrache, die immer mehr verfällt. Auch bei den denkmalgeschützten Gebäuden Sudhaus, Werkstatt und Garagen ist durch unterlassene Pflege ein Zustand eingetreten, der am Ende den Abriß unvermeidlich erscheinen läßt. Pläne der Brau und Brunnen AG aus dem Jahre 1996, auf dem Brauereigelände unter Einbeziehung der denkmalgeschützten Bauten ein Gemeindezentrum (Wohn-, Gewerbe-, Verwaltungs- und Dienstleistungsflächen) entstehen zu lassen, scheiterten bisher daran, daß angeblich kein Investor gefunden wurde, der die Fläche übernimmt und bebaut.
Genommen von dieser Seite. Vielen Dank!
Wann: Januar – April 2011
Wo: Leipzig (Klick für die Karte)










