wie man zur ifa kommt

Beflügelt durch die tollen fressorgien messeerlebnisse von letzter woche, ging es darum, noch mehr aus dieser tollen geschichte mit den akkreditierungen herauszuholen.
da die ifa ansteht, war natürlich schnell klar, da müssen wir hin.
okay… selbst kann man sich keine akkreditierung holen, und den radio cvd wollen wir auch nicht schon wieder nerven.
also überlegt, über die mediennacht? über propeller? oder die novum (huhu lantzschi)?
erstmal über mw digital probieren. rika muss das unterschreiben.
natürlich ist sie nicht da. okay, hammer muss das unterschreiben.
natürlich ist er nicht da.
nun war guter rat teuer, andere komilitonen wurden gefragt und genötigt uns einen wisch auszustellen auf dem eindeutig ersichtlich ist, das wir journalistisch tätig sind. simmer doch auch *g*
heut blieb dann nach endlosen rundrufen doch wieder nur das radio als akkreditierungsheimathafen. aber siehe da, auch dort gings nicht mehr. hösel ist schon akkrediert… damn.
was nun?
plötzlich die wendung. leandro hatte kein bock mehr auf ifa. also wird er gerade dabei sein und mir netterweise den wisch für die ifa leute fertig zu machen, schließlich darf er das ja.
nur nicht für sich selbst.
und wenn nix schiefgeht wird es später eingescannt und mir nach dresden gemailt.
wenn das kein aufwand ist ^^

Markus zog ein

gestern zog markus ein.

mit zwei helfern, seinem bruder und einem angehenden multimediatechniker ging es ans werk, das neue zimmer komplett einzurichten wie eine seite aus einem ikea katalog.
irgendwie zog sich die geschichte sehr lang hin. keiner der nicht mithelfenden begriff so richtig warum, aber immerhin stand am ende des tages schon das bett und ein schreibtisch. wow ;-)
die gelegenheit musste natürlich gleich genutzt werden um sämtliche in mittweida verbliebenen medienfutzis zusammenzutrommeln und einen gemeneischaftlichen umtrunk zu veranstalten. eigentlich war es wie immer, nur mit weniger leuten. alkohol gab es natürlich auch, wie immer.

das ist herbst mitten im sommer

es ist samstag, die vorbereitungen und planungen für den abend sollten nun langsam aber sicher abgeschlossen sein, vorrausgesetzt natürlich das man bei diesem hundswetter überhaupt noch lust hat sich in die kälte zu begeben.

ich werde es tun.
allerdings musste ich meine pläne für den heutigen tag schon zwei mal ändern weil ich um mich herum scheinbar ebenso große pappnasen habe, wie ich selbst eine bin.

planung 1,

man fahre nach dresden, lasse den abend an den elbwiesen beginnen um später in die scheune zu einer grime/dubstep party zu gehen.

das konnte ja nicht gutgehen, kein normaler mensch geht bei diesem wetter an die elbwiesen um dem konzert von mia beizuwohnen. btw, mia sind vorgruppe von rosenstolz. mia kuckt man sich ja gern mal an, aber diese grauenhaft penetrante andere band geb ich mir mit sicherheit nicht.
wie auch immer, ich irrte.
natürlich wurde schon fleißig weitergeplant, natürlich nicht von mir, warum mich auch einbeziehen in die planungen, ich bin ja nur “mit”.
der plan (bei dem ich natürlich nichts mitzubestimmen hatte, geschweige denn um meine meinung dazu ersucht wurde) sah nun folgendermaßen aus:
losfahren, ankommen, an den elbwiesen vor dem konzert natürlich, leute treffen die ich nur sehr flüchtig kenne und gerade heute zufällig kein bock hab zu sehen, mia kucken ist eh zu spät weil ja die planungen so lange dauerten.
ergo, mit irgendwelchen fremdlingen bei regen an der elbe sitzen und rosenstolz zu hören, bei regen. na klar, ganz bestimmt…

planung 2,

das dieser eben beschriebene plan scheiße ist, wird jeder verstehen.
also muss die alternative her.
die alternative textet mich die ganze woche via icq an, wie langweilig es doch zur zeit in dresden ist und das überhaupt nichts los ist.
so auch heute wieder, allerdings noch am späten nachmittag.
gut denk ich mir, da ruf ich an, da geh ich hin, ist immerhin trocken und besser als rosenstolz.
ring ring
- ja?-
- hey, grüß dich, ich bin jetzt in dresden, ich sollte mich doch mal melden -
- … -
- * jetzt red schon *
- überall im raum hört man komische geräusche
- hallo?
- äh, ja was noch mal?
- *leicht angenervt* ich bins, ich bin grad in dresden angekommen, ich sollte mich doch melden, wegen heut abend…
- äh… ja… ähh… ich bin grad bei nem kumpel
- und das heißt?
- ich ruf dich gleich zurück
- super… mach das *klick - verbindung getrennt*

sooo… während ich auf diesen ominösen anruf wartete schrieb ich diesen eintrag…
schönes wochenende ;-)

ach so,
auf die dubstep party geh ich trotzdem,
sonst kann man ja auch gleich in mw bleiben,
drama hab ich da auch ^^

die stadt putzt sich herraus - oder schlaflos in mittweede

und da sagt noch jemand es tut sich nichts in mittweida.
heute schon. zum gestern erwähnten bierzelt und den wimpeln für das mittweidaer stadtfest gesellte sich heut noch ein scheißhaus. direkt vor meinem fenster. okay, es könnte schlimmer kommen, kam es auch. aufgestellt wurde es heute nämlich mit hilfe eines lastenkrans um 7:30 a.m.
auf den lkw gebockt ist diese transportable örtlichkeit etwa so hoch wie die unterkannte meines fenster… natürlich liefen irgendwelche monteure auf dem klodach rum, hängten hier und da haken rein, und nölten sich gegenseitig voll. mein fenster war offen, das ganze von 7:30 a.m. bis 8:00 a.m.
ihr assis.

von der gier, oder: warum superman nie geblitzt wird

ich habe es getan, unüberlegterweise hab ich mir vor drei wochen im netz eine richtig funky schallplatte bestellt. gebraucht natürlich, wertsteigerung garantiert. dabei hab ich zur zeit nicht mal einen plattenspieler… schlimm, schallplatten als wertanlage anzusehen. aber so bin ich. das ende vom lied, geld bezahlt, platte nicht da.

teil 2

es war zu der zeit dass in mittweida mal wieder gar nichts los war und die ganze stadt voller kleiner wimpel hing, als würde erich honecker am wochenende persönlich die neuen jungpioniere mittweidas vereidigen.
aber nein, diese kleine perle im herzen sachsen feiert am wochenende stadtfest und legt sich mächtig ins zeug. die wimpel sind dabei natürlich nur die spitze des eisbergs. seit montag schrauben, schleppen, hämmern die ehrlichen arbeiter aus der region, um ein wirklich unvergessliches stadtfest auf die beine zu stellen. das große, den ganzen markt einnehmende, bierzelt steht schon.
wow, das wird geil.


der eigentlich punkt war aber nicht das stadtfest, sondern vielmehr wie man seinen vorbereitungen entflieht.

die idee war also geboren, den abend nicht in mw zu verbringen sondern sich ins urbane und weltoffene metropölchen chemnitz zu stürzen.
gesagt getan, kino wurde dann als alibi-aktion für den besuch dieses meisterwerks, städtebaulicher planungskunst, erkoren.
superman returns… passt irgendwie, chemnitz könnte er auch mal retten, aber scheinbar ist hier zu viel kryptonit im boden, selbst ich merke das immer.
chemnitz wir kommen, schrieen wir, hatten unser stadtfeststädtchen kaum verlassen, da blitzte es. mit hundert und noch ein paar mehr sachen in die 70er zone. prost…
das verlangte auf dem rückweg nach revange, nachdem vergeblich versucht wurde das schild mit der 70 drauf irgendwie zu verdrehen, muss ich mir wohl heut noch was neues einfallen lassen ^^

anfechtung der bestehenden tatsachen ist alles.
das ende vom lied und abend, natürlich ein bis fünf lecker bierchen, wahlweise auch prosecco und die frage warum superman nie geblitzt wird.

noch einer…

hier entsteht der allerletzte blog der welt…
genötigt durch den zwang einer sich gern über sogenannte blogs austauschen zu wollenden gesellschaft geht es nun also ans eingemachte, auch der letzte lude bloggt nun.
wie auch immer, kurz die formalitäten:
ja, alles wird kleingeschrieben
ja, music’n vine ist wörtlich zu nehmen, denn hier gibt es nur geschichten die irgendeinen bezug zu musik oder alkohol haben… das ganze im kontext mittweida wird dann sicher sehr spaßig *höhö*

und nun kanns schon los gehn…

kuriositätenkabinett sonnemondsterne 2006

auch in diesem jahr hies es wieder “rave on” in freier natur, genauer gesagt an der bleilochtalsperre im idyllischen saalburg in thüringen. 3 tage lang gab sich die dj und und halbelektronische restprominenz die kante die ehre und spielte auf, zum großen stell dich ein und begafft werden.
kalt war es und auch etwas nass, die bühne war sowieso zu klein im vergleich zu den letzen jahren und das puplikum hatte stilmäßig auch wieder voll in die 90er jahre ravemottenkisten gegriffen… aber hey, wir von der presse können schmunzeln. immerhin gab es ja für die dortige medienelite alles was das herz begehrt.
einen eigenen campingplatz abseits vom pöbel von den restlichen besuchern des festivals… eigenes catering, duschen und klobereiche… sogar massage war vorhanden.
was interessierte dabei eigentlich nur noch am rande? genau, die musik…
solange man gut scheißen trinken und futtern kann, lebt es sich auch schon mal drei tage recht gut auf einem provisorischen zeltplatz.
da wir, eine extremst motivierte tnt musicx crew, natürlich auch ein plansoll zu erüllen hatten, kamen wir leider nicht drumherum auch mal aufs festivalgelände zu stürzen um ein paar acts zu filmen, impressionen einzufangen und irgendwie auch ein bischen zu unseren lieblingsartists feiern zu gehen.
was bringt einem so ein festival also, außer mit ein paar bespielten tapes nachhause zu fahren?
nun ja, manager von unbekannten bands/acts schieben dir promo cds zu, in der hoffnung man würde sie auch mal im fernsehen oder radio spielen. das wir nur von einem kleinen dorfsender radiosender bzw. einer kleinen fernsehsendung kamen, interessierte da eigentlich weniger.
gut für uns, ähh, mich natürlich ^^
was kann man also abschließend sagen. sms2006, riesengroß, eine einzige große kirmes mit kostenloser freakshow an jeder ecke und ein paar acts die wirklich sehr gut waren und die man in guter erinnerung halten wird.
top 5:
james holden
mia
kraftwerk
bauchklang
africa bambaataa