Ist Coke koscher?
Manchmal bekomme ich auch ganz merkwürdige Rechercheaufträge gereicht. So zum Beispiel heute. Für ein Gewinnspiel sollte eine Frage lauten: “Ist Coca Cola koscher?”
Aber niemand wusste die Antwort und ich durfte recherchieren. Das Ergebnis meiner Megarecherche gibts hier:
Coke ist koscher.
Nach der Einwanderung von Millionen Juden in die USA während des zweiten Weltkrieges kam unter ihnen zunehmend die Frage auf, ob Coke denn auch koscher ist. Die Rabbiner erkundigten sich bei Coke nach dem Rezept für Coca Cola. Ausschließlich dieses eine Mal wurde unter strengsten Regelungen dass Geheimnis des Rezeptes für Coca Cola herrausgegeben.
Die Rabbiner entdeckten dabei Glycerin, welches nicht koscher ist. Das Rezept wurde daraufhin umgestellt, und seit dem ist Coca Cola koscher.
Ich bin die Butze von Stefan
Enjoy!

Badimpressionen

gemütliche Fliesen bringen Stimmung

warum dauernd im Bad wischen? wirkt doch viel organischer so!

auch so ein Waschbecken bekommt durch ein schickes braun erst ein richtiges Flair.

er findet es eklig. Weichkeks!

bei so einer Wahnsinnsküche denkt man an doch sofort an gutes Essen.

dieser Blick entschädigt aber entgültig für alles.

ein Hausflur mit Open Air Wand

mein Zimmer
Nachtdigital mit James Holden!

Border Community total zum Nachtdigital. So oder so ähnlich könnte der Subtitle zum 10. Nachtdigital Festival lauten. Wie bereits berichtet, stand schon Nathan Fake als bestätigter Act fest, nun sickert aber auch langsam durch, dass auch James Holden bei dem familiären und sympathischen Festival aufspielen wird.
Die restlichen hochkarätigen Acts wie Carl Craig, Michael Mayer, die Wighnomy Brothers oder auch die Detroit Grand Pubahs fallen da fast hinten runter. Für mich war es bisher schon, auch ohne James Holden, ein definitiver Pflichttermin. Mit James Holden avanciert das diesjährige Nachtdigital für mich allerdings zum besten Open Air dieses Sommers!
the Fritz Diaries - Eine Geschichte in drei Akten

(Enten fühlen sich vorm RBB Radiohaus mehr als heimisch, manchmal lugen sie auch zur Tür hinein und wollen mal richtige Radioluft schnuppern)
Erster Akt
Warten bis die Sitzung beginnt. Im Tagungsraum bereits eingetroffen sind die Praktikantin Deborah, Fred* von der Musik und ich. „Und?“ fragte Fred die Neue im Fritzteam,
„Wie gefällts dir bei uns?“
„Sehr gut, ich bin wirklich zufrieden.“
„Wo kommst du denn eigentlich her?“ fragte er vehement bohrend weiter.
„Aus Falkensee.“
„Das ist aber schon ein ganzes Stückchen, fährst du da jeden Tag?“
„Ja.“
„Deborah ist aber auch ein ungewöhnlicher Name.“
„Zu hause werde ich eigentlich nur Debbie genannt, aber nachdem mich hier von Anfang an alle Deborah genannt haben, wollte ich nach einer Woche nicht anfangen zu sagen, dass sie mich auch Debbie nennen können.“
So ging es dann noch ein paar Fragen weiter, ich war mittlerweile schon fast wieder eingeschlafen, ehe er endlich von Deborah abließ, um sich darüber zu echauffieren wo denn die anderen Sitzungsteilnehmer blieben. Zu seiner Verteidigung sei aber gesagt, dass Fred ein wirklich toller Fritze ist, beim Sender seit Urzeiten dabei und wirklich kompetent und immer freundlich. (So viel Schleimerei muss sein, immerhin haben sich kurzfristig noch Möglichkeiten ergeben, wie ich vielleicht doch noch an Bloc Party Karten komme. Über ihn natürlich.*g*)
Zweiter Akt
Die Anderen brauchten aber noch eine (Zigaretten)Weile, das ließ mir Zeit, noch eine Kleinigkeit zu klären. Im Sekretariat angekommen, stieß zur Sekretärin Gesa noch eine weitere Mitarbeiterin aus der Fritz Führungsriege und bemerkte, als sie mich sah, ob ich nicht der Promopraktikant mit den unglaublich grünen Augen sei, von dem schon so viel gesprochen wird. Verwundert ließ ich mir zur Bemerkung „Bin ich etwa schon in meiner Abwesenheit Thema?“ hinreißen. Scheinbar schon, denn den pfiffigen Sekretärinnen war meine (unechte) grüne Augenfarbe schon mehrfach aufgefallen. Nachdem ich allerdings schon jedem einzelnen Mitarbeiter vorher erklären durfte, dass die grüne Farbe von Kontaktlinsen herrührte, lies ich es irgendwann einfach bleiben. Man konnte wirklich einen Dialog über den nächsten wie eine Blaupause legen. „Gefärbte Kontaktlinsen? Hatte ich auch mal. Ich hab die ja gaaar nicht vertragen.“ Oder, „gefärbte Kontaktlinsen? Das ist aber nicht gesund auf Dauer.“ Usw. Schiebt man dagegen alles auf seine tollen Gene und behauptet steif und fest, die grünen Dinger seien einem bei der Geburt mitgegeben worden, bekommt man nur gesagt dass so etwas toll ist und die Frager trotten zufrieden davon.
Dritter Akt
Auch Mittweida ist oft ein Thema. Entweder trifft man auf Leute die selbst mal in Mittweida studiert haben und jetzt tatsächlich einen richtigen Beruf in den Medien bekommen haben, oder diejenigen die selbst noch dort studieren bzw. erst vor kurzem da studiert haben. Eine 02er Medientechnikerin hab ich getroffen, einen 04er Manager und einen Typ, der 98 oder 99 sein Medientechnikstudium in Mittweida abgeschlossen hat. Manchmal mischt sich jedoch auch ein Mittweidaunkundiger in die mittweidainternen Diskussionen. Der hat dann aber wenigstens schon mal etwas von Mittweida und seinem hervorragenden Ruf gehört. Faszinierend. Alle Menschen die Mittweida kennen, sehen die Stadt samt Fachbereich Medien recht realistisch oder kritisch. Mittweidafremde Personen dagegen, denen nur der Name und die damit verbundene Medienausbildung geläufig ist, sprechen geschlossen davon, dass sie nur Gutes von „dort“ gehört hätten. Wenn mein zukünftiger Chef unter diesen Menschen ist, werde ich ihn mit Sicherheit nicht korrigieren. Zumindest nicht bis zur Unterzeichnung meines unbefristeten Arbeitsvertrages :P
*Name von der Redaktion geändert ;)
der Err Beh Beh Führerschein
Gäbe es ihn nicht schon, müsste man ihn glatt erfinden. Den RBB Führerschein (kein wirklicher Führerschein, aber ein Schriebs der mich berechtigt, sämtliche RBB Fahrzeuge zu steuern). Dank ihm bleiben mir lästige und lange S-Bahnfahrten seit heute erspart. Zumindest was die dienstlichen Reisen quer durch Preußen angeht bin ich nun bestens gerüstet und kann meinen alten, an TÜV-Durchfall leidenden Polo, nun öfter mal stehen lassen und auf ein nagelneues RBB Automobil umsatteln.
Heute, als Eingewöhnung bin ich nur quer durch Berlin gegurkt. Ein leichtes Plus für die Zeitersparnis, ein starkes Plus für die Bequemlichkeit, aber ein sehr dickes Minus für die Nerven. The Streets of Berlin in the so called Rushhour suckz! Anhalten, stehen bleiben, Spur wechseln, stark abbremsen, beschleunigen, rote Ampel nicht übersehen, über vier Spuren wechseln, währenddessen wieder abbremsen, warten, anfahren usw.
Ziel: das Golgatha in Moabit und die Oranke am See in Hohenschönhausen. Kneipen samt Biergärten sind das und meine ehrenvolle Aufgabe war es, selbige für anstehende Fritz Events zu fotografieren und zu kartografieren. Nächste Woche geht es weiter, dann wirds nach Cottbus und noch weiter in die Provence gehen. Im RBB Mobil mit RBB Führerschein.
shuffeln von MP3 Playern
Fusikmaschismus :P
Meine heutige Entdeckung. Während ich eine englische Radiostation auf Herz und Nieren auseinandernehmen musste, lief dieses Lied in deren Stream. Irgendwie haben die jungen Menschen aus Coventry zwar nur ein gutes Lied am Start, aber so ist das ja meistens so bei trendigen Indiebands. “Away from here” rockt dafür ganz ordentlich, sagt die alte Indiemutti und empfiehlt es gleich mal weiter ;)
Itchy Poopzkid ist ein sehr lustiger Name.
Desweiteren gibt es die letzte Ausgabe der Sendung Global Beats von 99drei Radio Mittweida jetzt als Download. Die “Neuen” haben sich ganz wacker geschlagen. Am Dialekt muss noch gearbeitet werden, sonst haben sie wohl die Aktion ganz gut gemeistert. Hier gehts zur Sendung.

Daft Punk auf Deutschlandtournee. Zwei exklusive Termine stehen zu Buche, Intro präsentiert die Shows in Düsseldorf und Berlin. Am 29.06.2007 in der Phillipshalle Düsseldorf und am 30.06.2007 im Velodrom Berlin. Ob es den Jungs allerdings gelingt das Velodrom zu befüllen darf arg bezweifelt werden. In Frankreich klappt das ja eventuell. Aber für Deutschland? Die Beatsteaks spielen schließlich auch nicht im Wembley Stadion.
Schmidt präsentiert das “heute-journal”
Dirty Harry wird zum News Anchor.
*schnipp*
Am Donnerstag, 19. April 2007, 21.45 Uhr, wird Schmidt zusammen mit Claus Kleber einmalig die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins moderieren.
*schnapp*
Quelle: heute.de
Schmidt macht auf seriös? Kratzer an der Glaubwürdigkeit des “heute-journals”? Wir werden sehen.
Rechtsextremismus. - unter anderem
In den letzten Wochen rollte eine regelrechte Lawine durch die Medienlandschaft von Mittweida. Ausufernder Rechtsextremismus, dessen gewaltbereite Fratze nunmehr auch keinen Halt vor Studenten macht, arglose Bürger ins Krankenhaus bringt und die wirklich wenigen, noch in Mittweida verbliebenen ausländischen Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Bei diesem kleinen, schon fast nur noch in Promille auszudrückenden Satz von Ausländern fällt mir immer das Brandenburglied ein. Komischerweise. Ich zitiere: “Da stehn drei Nazis auf dem Hügel und finden keinen zum verprügeln”. In MW ist die Situation ähnlich, doch zum Glück gibts ja noch Studenten und den ganzen Rest der Einwohner, die dann schon mal als Aushilfsneger herhalten müssen.
Wo liegt aber der persönliche Unterschied für die Opfer von Gewalt und Pöbeleien, wenn man in Mittweida aus niederen Beweggründen von Faschos vermöbelt wird oder in Neukölln vermeintlich Schwule von Jugendlichen aus dem Immigrantenmillieu angepöbelt und durch das Viertel gejagt werden. Intolleranz aus Dummheit ist bei beiden Gruppen vertreten. Eigene Minderwertigkeitskomplexe aufgrund von sozialen Problemen werden verdrängt, indem man sich Menschen sucht, die vermeintlich eine noch schwächere Minderheitengruppe bilden.
Den Faschos liegt natürlich immernoch das Bündel der deutschen Vergangenheit auf dem Rücken. Millionen tote Juden und der zweite Weltkrieg nur mal als Schlagworte genannt. Zu wenig integriert sind beide Gruppen, sowohl die “Urdeutschen” als auch die “schlecht Eingegliederten”. Niemals möchte ich das Problem des scheinbar erneut aufkeimenden Rechtsextremismus verharmlosen. Ob ich persönlich jetzt allerdings Angst haben muss, nachts auf der Rochlitzer von Nazis gejagt zu werden, oder mir nachts in der S Bahn in Berlin eine Gruppe Rütlis auflauert, ist mir im Prinzip Wurst. Unangenehm ist beides und es nervt mich persönlich auch in beiden Fällen in gleichem Maße!
Nachtstudio informativ
Der Inhalt der meisten Tageszeitungen besteht zu 40% aus Meldungen die von PR-Agenturen oder aus den Marketingzentralen von Unternehmen, Behörden und Verbänden lanciert worden. Dieses Statement stand gestern zu Beginn des ZDF Nachtstudios im Raum und wurde im Laufe der Sendung recht kontrovers diskutiert.
Beherschen die PR Agenturen die Medienlandschaft? Aus dem Angebotsmarkt von PR Meldungen sei ein Nachfragemarkt seitens der Journalisten geworden. Einerseits aufgrund von journalistischer Faulheit, andererseits auch aufgrund von immer schwächer besetzten Redaktionen. In letzterem Fall ist es natürlich ein Einfaches, sich auf PR Meldungen zu verlassen und diese auf die Leser-/Hörerschaft loszulassen. Dem Konsumenten wird dadurch vorgemacht, dies seien eigenrecherchierte journalistische Texte, frei von Beeinflussung.
Das ZDF Nachtstudio mit den Gästen:
Empfehlenswert und bald auch als Video hier zu finden!
-Update 19.04.2007: ab sofort gibt es das Video HIER


