klickertrigger.de podcast 09
Heute unter anderem mit den Blood Red Shoes, dem Brockdorff Klang Labor, mit Jeremy, the Hives, der Bloodhound Gang, der Popkomm und einem Melt! Tipp für 2008.
Links:
Melt! Festival – entscheiden wer spielen soll, und Tickets gewinnen
Blood Red Shoes - It’s Getting Boring By The Sea (Download)
Brockdorff Klang Labor - Grenzenlos war(Download)
Jeremy - You’re Alright (RAC mix) (Download)
klickertrigger.de podcast 08 (XXL)
Heute eine 60 Minuten XXL Ausgabe in Form eines Mixes. Viele nette Stücke haben sich in den letzten Wochen angesammelt und für diese eine Musikrichtung ist nun mittlerweile soviel vorhanden, dass sich direkt ein Mixx lohnt. Zu jedem Track gibt es ein paar Infos.
Links:
Oveloe - Shade of Black (Download Link)
Pantha du Prince - Asha (Download Link)
Lange hast du dich versteckt
Doch nun wirste aufgedeckt. Ich präsentiere ganz proudly: “dem Robert sein Blog”. Schon ne ganze Weile dabei der Gute - und doch ist es ihm gelungen, seine literarischen Ergüsse solange für sich zu behalten. Ab jetzt nicht mehr ;)
Statisk zum Podcast - Kurios
Scheinbar hinken die Hörer des Podcastes um ein paar Wochen zurück. Wie aber kommt das?
Ganz unten der erste Podcast, ganz oben der letzte. Natürlich bin ich ganz zufrieden das nach nur 7 Ausgaben so viele Hörer zusammenkommen. Trotzdem erstaunt mich doch, dass die älteren Podcasts schon so hohe Werte aufweisen und die aktuelleren erst später nachziehen. Wie kommt sowas?
MotorFM Podcast bashing Part II ;)
Im letzten klickertrigger Podcast entlarvte ich, natürlich nicht ganz ernstgemeint und mit viel Achtung vor dem Kollegen Max Spallek, seine Ankündigung dass Cansei de Ser Sexy mit Alala neu ist, als falsch. Im neuesten Podcast der MotorFM’ler verkauft Spallek nun Soko als neu. Ein alter Hut jedoch für fleißige klickertrigger Podcast Hörer.
[video] Erntedankfest Altmittweida
Für alle Städter, Nichtrauskommer, verkappte Naturverbundene, Dorfliebende usw… klickertrigger.de proudly presents the Erntedankfest Altmittweida 2007.
klickertrigger.de podcast 07
Heute gehts ins Kleinklein. Supermayer haben ihr erstes Album released. Die ersten Eindrücke bekommt ihr hier. Außerdem stehen aktuell zwei interessante Releases bei ETUI Records ins Haus, ebenfalls mit Hörproben. Was noch?Max Spallek von Motor FM verkauft uns Platten für neu, die eigentlich schon ein Jahr alt sind und Culcha Candelas Hamma wurde doch nicht etwa geklaut??? Wenn ihr das Lied erkannt habt, einfach in die Comments posten. Die erste richtige Antwort bekommt ein Eis von mir.
All diese Lebenswichtigkeiten beantwortet der aktuelle klickertrigger.de Podcast.
Die Links zur Sendung:
2 Tracks vom aktuellen Supermayer Album zum runterladen.
die aktuellen Releases von ETUI Records
Fischotter sterben aus
Wegelagerer der Neuzeit sind sie. Appellieren an dein gutes Gewissen und an dein Umweltschutzbewusstsein, gerade in Zeiten der globalen blabla…
Die Rede ist von penetrant freundlichen jungen Hüpfern aus allen Bundesländern, die an das grüne Herz der Dresdener Bevölkerung appellieren. Sie stehen im Stadtzentrum an engen Stellen, wo sich täglich tausende Menschen durchkämpfen, halten dir einen Plüschfischotter in die Hand und sagen etwas von Dingen wie: “Wenn du ein Herz hast, kannst du dieses niedliche Tier nicht aussterben lassen! Unteschreib fix das du die Otter schützt”, mit Geld und so. Nee is klar…
“Sorry aber dieses Tier ist bereits tot” schreckte sie nicht davon ab, mich permanent weiter volzulöffeln. “Die armen Tiere, ich seh doch dass du ein gutes Herz hast” usw. Warum seid ihr so aufdringlich, fragte ich mich dann. Ein paar Internetrecherchen später hatte ich die Antwort. Hätte ich sie doch vorher schon mal auf talk2move angesprochen und gefragt ob es wirklich die armen Otter sind, die die junge Dame aus Mühlheim nach Dresden gelockt hatte. Aber schlauer ist man bekanntermaßen erst hinterher. Furchtbar eklig und penetrant fand ich die ganze Sache schon vorher, aber da dachte ich noch an penetrante Ökos, mittlerweile frage ich mich allerdings ob die Stadt Dresden auch mal recherchiert, an was für Leute sie da Stände in der Innenstadt vermieten…
Update, hab hier grad noch Statement einer der Mitarbeiterinnen gefunden:
Um Licht in den Nevbel zu bringen:
Ja ich bin von talk 2 move- was aber nichts schlimmes ist denn wenn es solche organisationen nicht gäbe wie t2m könnten die npos gar nicht exestieren-es geht halt nicht ohne werbung und anwerben, ratet mal warum greenpeace so berühmt ist die haben ein verwaltungs und werbekosten aufwand von 60 %.
die npos zahlen aber ein festen preis an t2m. das heisst ich habe keine provision die vom spender an mich geht.-trotzdem werde ich ab einem bestimmten maß nach provision bezahlt- was aber nicht heissen muss das ich ein seelenfresser bin.
Ich selber wohne in MÜLHEIM AN DER RUHR - da hat man mir wohl nicht richtig zugehört (in München lebte ich nur 4 jahre)- und bekomme da alltäglich mit welche azuswirkungen so ein fluss hat - mir gehts ehrlich gesagt bei dem ganzen nicht so sehr um die fischotter (psst.).
ich find die aktion für die ich in dem fall auf der strasse stand toll- das hätte aber auch anders kommen können- da es zufall ist für welche org. wir auf der strasse stehen- bin aber tatsächlich mitförderer bei A.F.S
Ich hoffe ich konnte etwas licht in die sache bringen- liebe Grüße Lina
Rechtfertigt das aber Wegelagerermethoden?
Wenn nichts mehr geht…
hilf nur noch schaukeln! (mit Bild, für alle Feed Leser^^)

Ich steh unter Strom (wieder)
Was hab ich gestern nicht alles verpasst. Mein Google Reader zeigt mir weit über 300 ungelesene Items an, viel Arbeit die es da aufzuholen gilt. Aber wer ersetzt mir die gestolene Zeit? EnviaM? Aber alles ganz von vorn.
Nachdem ich gestern früh von ihm aus Leipzig losfuhr, hatte ich schon ein blödes Gefühl. Ich haderte mit mir und meiner Reinlichkeit. Grad mal eine Katzenwäsche hatte es für mich gegeben - und dass, nachdem ich am Montagabend fleißig Umzugskisten schleppte. Jedoch schämte ich mich nicht, schließlich war ich allein im Auto und (m)ein warmes Bad wartete bereits, mich zu reinigen. Warum aber nicht in Leipzig duschen? Ganz einfach, das Bad ist da immer arschkalt, ich hasse das. Aber egal, ich schweife ab.
Gegen 11 Uhr bin ich dann endlich in Mittweida angekommen, mich innerlich noch aufregend, dass sich mein ipod, der erst ein paar Tage alt ist, zum wiederholten male aufgehangen hat, befinde ich mich plötzlich mitten im Ausnahmezustand. Technisches Hilfswerk fährt gehetzt durch die Straßen, hier und da Polizei und allerlei komische orangefarbene “Bauwagen”, die sich erst im Nachhinein als Notstromaggregate entpuppen sollten. What the f*** is going on here? Gefühlsmäßig geschwängert mit Reportagen und Berichten anlässlich des 11. September bei MDR Info, war die ganze Szenerie schon irgendwie schräg.
Ich parke ein.
Gepackt mit meinen sieben Sachen stiefel ich unserem Haus entgegen und ahne schlimmes. Urbans Bäckerei hatte die Rolläden unten, aber ein Schild prangte verzweifelt darauf. “Wir haben geöffnet” Unweigerlich las ich jedes mal wenn ich da vorbei lief “Wir haben trotzdem geöffnet”. Sie konnte einem aber schon leid tun, die arme Bäckersfrau, wie sie dort bei ihren Brötchen und Broten inmitten von 10 Kerzen im Laden ausharrte. Langsam kam ein Verdacht auf, der sich leider alsgleich als absolut richtig herausstellen sollte. Kein Strom in Mittweida. Stromausfall!
“Super, warum auch nicht?” dachte ich mir und fing an, die Gesamtsituation richtig scheiße zu finden. Kein PC, ergo kein Internet. Kein Wasserkocher, ergo kein Heißgetränk. Kein Strom im Gasbeuler, ergo kein warmes Wasser und kein warmes Bad. Das Bad war sowieso dunkel da es über kein eigenes Fenster verfügt. Nach ein paar Minuten des sich geistigen fangens und sacken lassens, werd ich plötzlich von einem Martinshorn, direkt unter meinem Fenster in die Realität zurückgeholt.
“Liebe Bürgerinnen und Bürger, aufgrund eines Brandes im Umspannwerk ist eine Versorgung der Stadt Mittweida mit Strom zur Zeit nicht Möglich” - “Ach nein, wirklich? Erzähl kein Scheiß!” - “Wir konnten einige wichtige Einrichtungen bereits wieder ans Netz nehmen…. bla sülz” Soviel zur Megaphonansage aus einem Feuerwehr Jeep. Zurück in der Realität konnte ich mir dennoch die Kernaussage merken. Bis zum späten Nachmittag sollte das Netz wieder funktionieren. Das wusste ich zwar dank meines noch intakten Handys schon, dennoch beruhigend, es noch einmal von offizieller Seite zu erfahren.
Da ich nun einmal in der Mitte von Nirgendwo gelandet war und das auch noch ohne Strom, versuchte ich das Beste draus zu machen. Bald zieh ich um, also wird schon mal gepackt. Zwei Stunden später war alles an Ort und Stelle und mir langweilig. Ein neues Update verhieß gutes. Im Radio gibt es wieder Strom. Um meine Internetsucht wissend, war ich 10 Sekunden später an Ort und Stelle. Allerdings hatte mir da wohl jemand einen Bären aufgebunden denn es war finster wie im Arsch des Selbigen, dort im Radio. Nur ein einzelner Mensch versuchte krampfhaft die Telefone zu quälen.
Mittlerweile gab es ein Handyupdate, dass sich die Zuschaltung des Netzes vielleicht sogar bis in die Abendstunden strecken konnte. Sowas frisst einen auf und ich überlegte kurzerhand einfach nach Dresden zu fahren. Dorthin wo es Strom, Internet und ein warmes Bad gibt. Aber nix da, eigentlich habe ich ja hier noch viel zu tun. Also auf ins Gefecht, auf zum Markt. Am Markt war Marktag und da es bereits deutlich nach Mittag war, verspührte ich den Drang, mir eine exotische Mahlzeit von den fahrenden Händllern zu gönnen. Es war ein wirklich leckeres Brötchen mit Bismarckhering.
Gut gelaunt aufgrund der kulinarischen Köstlichkeit wanderte ich in mein Domizil um zu lesen. Die Buchstaben hatten ob des Stromausfalls auch schon ein bischen an Spannung verloren, aber ich hoffte einfach, dass sie noch ein bischen durchalten mögen. Nach der Hälfte des Buches wurde ich müde und schlief einfach ein. Gegen 15:30 Uhr wurde ich vom Handy geweckt. Dieses kleine Drecksding ging natürlich noch. Wenigstens. Dann las ich weiter. Das ganze Buch. Strom gabs immer noch keinen. Langsam dämmerte es.
Mir dämmerte es ebenfalls. Nämlich dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegen konnte, das ich bald ein wenig stromloses Licht benötigen würde. Zwei Dufktkerzen aus der Wohnung waren mir dann doch ein bischen wenig. Obwohl - bin ich paranoid? Besessen vom Gedanken Licht ins Dunkle zu bringen, watschelte ich zu Rossmann um mir ein paar Haushaltskerzen zu besorgen.
Die Verkäuferin: “Hammse noch kee Strom, hmm?”
Ich: “Nee” (meint eigentlich: “Bist Hellseher, oder?”)
Sie: “Naja, grad wor eehner hier, der hat gemeehnt, sgönndä nor de ganse Nachd dauorn.”
Ich: “Das wär ja furchtbar” (meint eigentlich: gib mir mein Wechselgeld!”)
Den Abend verbrachte ich dann erst im Auto, wo ich in den Nachrichten auf eine Meldung aus Mittweida wartete. Ich wurde nicht enttäuscht. Tatsächlich brachte MDR Info eine kurze Meldung. Um 18 Uhr war noch die Rede von 19 Uhr als Termin für die Wiederaufnahme der Stromversorgung. Ab 18:30 war jedoch nur noch die Rede von den “späten Abendstunden”. Was sind späte Abendstunden, begann ich mich zu fragen. Um elf? Warten wirs ab.
Nun war die Nacht entgültig hereingebrochen über Mittweida. Wer jetzt jedoch vermutet, dass alles schwarz war, der irrte gewaltig. Das Haus gegenüber hatte Strom. Ein Haus mit Büros. Demonstrativ war in allen dekorativ aussehenden Erkerfenstern das Licht angelassen worden. Als wenn man mir direkt die Zunge rausstrecken wöllte. Auch andere extrem wichtige Einrichtungen wurden schon wieder mit Strom versorgt. Kein Geschäft in der Rochlitzer Straße und am Markt, welches nicht seine Schaufensterauslage schön beleuchten lassen konnte. Jeder Dönerladen hatte schon wieder geöffnet und sämtliche Straßenbeleuchtung funktionierte. Und die Häuser? Nichts. Ich kann mir die Schaufenster von Reisebüros Tabakläden und Frisören ankucken und mir zu hause nicht mal n Tee kochen? Irgendwas stimmt da nicht. Es war mittlerweile schon gegen 21 Uhr. Kein einziger dieser kleinen beschissenen 18Uhr-Bürgersteighochklappläden hatte da noch offen, das nur mal am Rande.
Mit der Power von 5 Kerzen hinter mir, las ich dann noch ein neues Buch bis ca. 00 Uhr. Dann war dieser Tag zuende. Heute früh dann inmitten meiner süßen Träume, die furchtbare quälende Stimme von Cherno Jobatey.
Der Fernseher machte mir am deutlichsten und lautesten klar, dass ich wieder connected bin. Es war 7:30 Uhr.
-Nachtrag-
Wie kann es eigentlich sein dass in einer Stadt mitten in Deutschland über 24 Stunden der Strom ausfällt und die Informationspolitik dermaßen dünn ist. Ein kleines Trafohäuschen ist schuld daran, dass es über 14500 Haushalte in der Region kalt erwischt und diese dann nicht einmal ordentlich darüber informiert werden.
-Nachtrag2-



