Surkins Presswurst

Vorgabe: ein 6 Minuten DJ Set.

Was kommt dabei raus? Bei Surkin war es so eine Playlist:

Feadz - Suck It
Dj Ayres - Mr Kirk’s Nightmare
Enur - Calabria 2007 (Acapella)
Dj Falcon - Untilted
Siriusmo - All The girls
Royal House - Party People
Sandy B - Make The World Go Round
Soundhack - Double Hammer
Zeus - Zeus
Nicolas Vallee - New York
Steve Silk Hurley - Jack Your Body
CLS - Can You Feel It
Dj Big Red - Jakybodi (Inst)
Thomas Bangalter - Spinal Scratch
Fix - Flash
Mr Lee - House this House
Kraftwerk - Numbers (live at San Francisco)
Jess n Crabbe - In Your Eer
Diamond K & Foe - Blow Up Girl
Bucketheads - The Bomb
Justice - Let There Be Light
Vinyl Fever - Electronic For Children (Warriors Groove Mix)
Inciner 8 - E-vapor 8
White Knight - Yo Baby Yo (Club Mix)
Frank Ski - Whores In This House
Steve Pointdexter - Computer Madness
Steve Spinnin Santoyo - Music Together
Future - Worry About It Later (Switch Remix)
A Guy Called Gerald - Voodoo Ray
The Prodigy - Android
Dj Funk - Make That Booty Clap
Kazey - Sweet Harmony
Human Resource - Dominator (Joey Beltram Remix)
KW Griff - Too Many People
Robert Armani - Ambulance
Cybotron - Clear
S-express - Theme From S-express
Thomas Bangalter - What to do
Outlander - Vamp
Paul Johnson - She Got Me On (Todd Edwards remix)
Samanta Fu - Theme From Discotheque
Bobmo - To The Bobmobile
Goon & Koyote - Keep Dancin
Surkin - White Knight Two
Sebastian - White Label (End buzz)
Dj Milton - 909 State
Jesse Velez - Rocko Laugh

Auch mal hören? Klick hier!

Wertschätzung und “alte” Musik

eine Gastbloggerei von Fin. Diesen Beitrag hat er auch auf myspace unter seinem Pseudonym “Alec Troniq” gebloggt.

Die tägliche Jagd nach den “freshsten und angesagtesten Beats” ödet mich aber extrem an, denn die übertreffen sich in den Meisten Fällen nur mit unglaublicher Ödness. Tut wiederum gut, nix verpasst zu haben.
Außerdem begeistert mich wenig an der Art, wie heutzutage Musik konsumiert wird: Vergewaltigung! Kaum ist ein gutes Stück Musik erspäht, muss es an einem Tag so oft herhalten, bis sich der Hörer endlich daran befriedigt hat. Im Auto oder am Tisch, daheim oder auf Arbeit - ja sogar auf offener Straße! (es leben die kleinen Quälgeister, von denen ich eigentlich dachte, es wären Telefone) Und wenn der-/diejenige dann nich mehr kann, landet so mancher Track im Dreck, wird bespuckt und verspottet - “ich kann dich nichmehr hören!”… Stichwort: Wertschätzung.

Und dabei gibt es doch so schöne Musik, oder nich? Wahre Kunstwerke, die einem schonmal ‘ne Träne entlocken können. Ich hol sie nur an ganz besonderen Tagen raus, wenn ich die pefekte Stimmung hab, um mich in diesen Song herein zu kuscheln und förmlich darin zu baden zu können. Und dafür schaut man an der Zeitachse auch mal zurück, gräbt in Archiven und findet alte Schätze.

Nun, die Anmaßung von Schätzen oder Kunstwerken liegt mir fern. Aber da liegt mir noch Musik am Herzen, die vor einiger Zeit, näher am Beginn meiner Entwicklung entstanden ist. Im kleinen Maßstab natürlich - da sind 3-4 Jahre schon viel. In nächster Zeit wird Stück für Stück mehr solcher Musik in dem folgenden Player auftauchen, der natürlich auch auf meinem Myspace steht.

Nr. 1 - ein Liveact, den ich im November 2005 für die Webradioshow The Sunday Eve Experiment aufgenommen hatte. Part 1. Nummer 2 wird folgen. :)

Bestells doch einfach in Amerika!

[Trigami-Review]
Was war das immer umständlich! So tolle Klamotten, so ein super Preis, aber keine Ahnung wie ich sie mir liefern lasse. Aber von vorn.

Es ist noch nicht lange her, da hab ich neue Schuhe gesucht. Natürlich nicht irgendwelche Schuhe. Schöne Sneakers von Circa sollten es sein. In den gängigen Läden war Ende 2006 natürlich noch nichts zu finden und deutsche Internetseiten warteten mit horrenden Preisvorstellungen auf, bei denen es mir den Atem verschlug. Klar, Schuhe für 90 € kann man schon mal machen, aber wenn man bedenkt dass dieselben Latschen in Onlineshops in den USA für 40 US$ über den Ladentisch gingen, blieb einem nur die Möglichkeit mit einer Kreditkarte zu bestellen oder eben mal rüber zu jetten. Jetten fällt flach, ist ja eh zu teuer, also Kreditkarte. Blöd nur - die allerwenigsten Onlineshops aus den USA verschicken auch ins good old Europe. Wenn dann mal einer nach Deutschland verschickt hat, waren die Portokosten enorm hoch und überstiegen den Wert der Ware um ein vielfaches. Für die Schuhe waren es ca. 45 € Versankosten. Das klang einfach nicht gut! So musste ich mir die Schuhe dann doch in Deutschland kaufen - für teuer Geld, aber dafür ohne Versandkosten. Read more

Ey, psst! Brauchst du Wohnung oda was?

Guckst du hier!

Katzencontent!

Okay, nicht ganz. Aber rein gewichtsmäßig bringen es auch zwei Meerschweine auf ne komplette Katze.
So, jetzt alle mal im Chor “Süüüüüß!” rufen, denn das ist Kandidat #1 wirklich. Voila, Schweini!

schweini

Ja, es heißt wirklich so, wenn man aber bedenkt das sein Kollege, der scheue Poldy, sich noch gar nicht vor die Linse traut, fast schon irgendwie ein bischen lustig.

Nochmal, in voller Länge:

-Katzencontent over-

AAA und die Wurzeln von Electro

eine Gastbloggerei von Fin. Diesen Beitrag hat er auch auf myspace unter seinem Pseudonym “Alec Troniq” gebloggt.

Am Samstag spiele ich, wie im vorigen Blogeintrag erwähnt, eine Livebattle mit Analogue Audio Association (AAA). “Livebattle” oder auch Zusammenspiel - mal sehen, es gibt kein Konzept, wir werden uns einfach zusammenstöpseln und experimentell kombinieren.

Bei der Gelegenheit hab ich mich mal intensiv mit der AAA beschäftigt, die aus den Dresdnern Tilo Manig und Jörn Wahr besteht. Beide entstammen dem 1970er Baujahr und haben schon in der DDR mit elektronischer Musikerzeugung experimentiert. Zusammen machen sie das Label Placid Records und übrigens auch die Shirt-Druckerei Geoeff.net. Dabei entdeckte ich deren Website, auf der ich nun schon seit 2 Stunden herumstöbere und mich nebenbei von der Musik berieseln lasse. Sehr spannend, mit vielen Geschichten und Erklärungen rund um elektronische Musikerzeugung: electromat.de. Ist ja zu Zeiten von Myspace und des Fassadenpolierens auch selten geworden, dass sich hinter der Hochglanzmaske noch Inhalt verbirgt. ;)

Jedenfalls fiel mir auf, dass die beiden aus ihrem Gerätepark der alten Schule wirklich etwas zaubern, was der Hardware musikalisch gerecht wird. [für die Laien: Achtung, jetzt wird’s fachlich ;] Ich persönlich bin ehrlich gesagt kein Fan des Analog-Junkie-Tums, auch wenn die alten elektronischen Klangkisten geil klingen, Spaß machen und man damit auch noch schön technisch tun kann. Aber wenn ich mich von der “analogue is all” Hysterie im Bereich der Musikproduktion abwende, dann nur weil viel zu viele Dilletanten am Werk sind, die einem was von warmem Sound und Charakter erzählen wollen, aber völlig vergessen, dass dahinter ein kreativer Kopf zu stecken hat, der ein Fünkchen über die Erzeugng musikalischer Asthetik wissen und können sollte. Allzu oft sind solche faszinierenden Geräte nämlich führungslose Raumschiffe im Autopilotmodus - schade drum. [Fachbereich Ende]

Go to Beatport.com Get These Tracks Add This Player

Was die Musik angeht, verkörpern die Beiden auf gewisse Weise aber auch ein Ideal. Ein Ideal, dass sich um den wahren Electro dreht - einer Kultur, in der die gesamte moderne elektronische Pop- und Unterhaltungskultur begründet ist; die - wie ich glaube - in ihren damaligen Ursprüngen genau diesen zufkunftsträchtigen Neuanfang zu vermitteln suchte. Diese Wurzeln sind in dresdens Subkultur jedenfalls noch sehr aktiv, wobei ich z.B. auch an die Jungs von Idealfun und die passende Location namens Galerie Disko denke. Davon solltet ihr euch jedenfalls am Samstag auf der 4 Jahre banq.de Party überzeugen!

Mystery Jets - Two Doors Down

Gute Laune und 80er Jahre Verklärtheit nach dem Klick.

[via]

Wieder da!

Yes! I’m back in the game. Zumindest erstmal wieder auf der virutellen Landkarte von Google. Meine Seite war ja, wie schon berichtet, eine ganze Weile als Schadseite eingestuft worden. Selbst mehrere Wochen nach der kompletten Säuberung meines Serves. Durch einen Tipp von “The Fellow Passenger” hab ich nun aber endlich diesen komischen Auswuchs entfernen können, der bei jedem Google Verweis auf meine Seite auftauchte. Vielen Dank dafür noch mal!

Statusmeldung

Ein Gastbeitrag von Fin zum aktuellen Stand seines Projektes “Alec Troniq”. Seine Myspace Page findet ihr unter dem Blogroll bei den Tipps Dort bloggt der Gute mittlerweile auch des öfteren selbst. So, move your mouses there, you little musicnerds!

*schnipp*
Vielleicht kommt der ein oder Andere gelegentlich auf den Gedanken, dass beim Herren Troniq zeitweise wenig passiert.. schämt euch - ich racker mir nämlich den Arsch wund! Aber wer tut das nich.. hier also eine Statusmeldung.

Im Aprilheft des DRESDNER Kulturmagazins (04/08) findet sich auf Seite 27 ein Artikel über Alec Troniq und ETUI Rec.:

Wo haben die denn das Foto her? Wer ist denn das? ;)
Jedenfalls macht ETUI eigentlich schon seit 1998 Platten. Von Anfang an sehr geschmackvoll und sich im Jahre 2008 mit Mentalic’s Prague (Remixed) fortsetzend. Eine Freude, dass Musikempfehlungen heutzutage noch ernst genommen werden können.

Nachdem ich u.A. im letzten Dezember den Wighnomy Bros. in der dresdner Showboxx ein kleiiines bisssschen die Show stehlen durfte (mit Verlaub, aber arrogantem Ernst :); in der Schweiz alias Fin Phranklin gespielt hab, im Januar Ms. Ladida supportete und im Februar als ein erfolgreiches Geburtstags-Liveständchen gebucht war, wird im April mit Analog Audio Association kooperiert und gemeinsam der Geburtstag von Dresden’s Lieblings-Subkultur-Community LIVE beschallt. Genauigkeiten über weitere Dates entnehme man meiner gloriosen Gigliste. Live macht Alec Troniq zur Zeit nämlich saumäßig Spaß.
Mal wieder ins Gedächtnis zu rufen ist, dass ein Liveact mehr als ein Plattendreher ist: Def. Liveact

Mal sehen, was der Sommer bringt, aber momentan verbringe ich mein Leben zwischen den Auftritten im Studio, denn die Plattenproduktionsmaschinerie läuft und arbeitet gerade an der MICRO 002 - auf dem neuen Label Microtonal, wo auch Mentalic die Erste liefern wird. Auch auf ETUI gibt’s natürlich in Bälde Neuigkeiten. Bis dahin sei die ETUI 010 ans Herz gelegt, die ja auch in obigem Artikel Thema ist, sowie meine Solo EP: Alec Troniq - Passengers [ETUI 008]. Klingt mächtig verdächtig nach Werbung, aber hier geht’s um die Musik. :)

In Kürze wird auch hier auf meinem Myspace Neues erstrahlen. Zwischen Krims und Krams auch meeehr Musik und in Zukunft auch schriftgewordener Gedankenbrei meinerseits, in Form von eben solchen Blogs wie diesem. Auf dass mir Hits, Comments und Friendrequark den Bedarf danach beweisen werden ^^

Anzufügen ist, dass zeitweiser News-Mangel unter Alec Troniq bedingt ist durch meine beiden anderen Projekte, die nun alle mit vollem Aktivitätsstatusbalken glänzen.
Zum Einen feuert I Sweat Blood wöchentlich gebrochenen Output in die Windungen, wird Anfang Mai in London Studioaufnahmen machen und vielleicht dort, bestimmt aber am 24. Mai im dresdner Puschkin auftreten.
Zum Anderen knattert mein Freaktechnolectroalias Fin Phranklin mit der Paco Paco EP durch’s Gemüse. Triod Riot im Selbstbaugefährt - ziehe es sich rein, wen die Minimalsucht noch nich aufgefressen hat.

*schnapp*

Nachtdigital 11

Was war ich in den vergangenen Jahren immer euphorisch über die Line Ups des Nachtdigitalfestivals. Super Location, tolle Leute vor Ort und immer auch mal ein paar coole Acts zwischen den doch sehr Minimal durchsetzen DJ’s und LiveActs.

Und in diesem Jahr?

Check this!

Dann noch dieser Pressetext:

Das Nachtdigital Open Air geht 2008 bereits in seine elfte Runde. Seit jeher vom Fleiß und Herzblut einer Handvoll Enthusiasten getragen, ist die Nachtdigital bis heute ein mit viel Liebe betriebenes Festival, das im Laufe der Jahre Freunde in ganz Europa gefunden hat. Mit seiner überschaubaren Größe, der damit verbundenen familiären Atmosphäre und einem stets handverlesenem Programm bietet es eine Alternative zu lieblosem Namedropping und kommerzieller Massenabfertigung.
Musikalisch einst fest in Techno und House verankert, hat sich über die Jahre die musikalische Ausrichtung zunehmend verändert: Eine klare stilistische Festlegung gibt es heute nicht mehr. Fest steht lediglich, dass die Nachtdigital nichts mit den Hardtech- und Electrohouse-Sounds verbindet, für die der Osten sonst so berüchtigt ist - neben auserlesenen Protagonisten der geraden Bassdrum legt die Nachtdigital inzwischen ganz gezielt einen zweiten Schwerpunkt auf experimentelle Künstler.

My two Cents about…
Schön, zwei Musikrichtungen werden gedisst um eine andere in den Fokus zu ziehen, die natürlich als viel besser hingestellt wird. Aber da wären wir wieder bei den Vorurteilen. Der Osten ist bekannt für seine dauerdruffen Hardtechfanatiker und für seine proletigen Electrohousejünger…. ein leichtes, sich da mit der doch so avantgarden Minimal- und neuerdings IDM- Musik als besser hinzustellen. Die Vorurteile, dass so eine Musik ohne Koks gar nicht zu ertragen ist, seien mal dahingestellt…
Fakt ist einfach nur folgendes: Das Nachtdigital hat sich mit der Auswahl in diesem Jahr gründlich ins Abseits manövriert. Als ob Klick und Klack im Osten noch nicht angekommen sind. Pff…
ND Organisatoren: Es kann durchaus sein, dass ihr die ganze Scheiße mit viel Liebe hochzieht, das hab ich in den vergangen Jahren selbst erleben dürfen. Aber einem so wenig durchwachsenen Line Up wie in diesem Jahr enttäuscht ihr mich einfach nur.
Grad seh ich noch den Punkt “liebloses Namedropping”. Das ist nicht euer Ernst oder?
Thats all.

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