Viva Espana
Abartig
Let me introduce: Zen Zen Gy
Dieser Typ steht für eine Sorte Musik, der ich eigentlich recht zwiespältig gegenüberstehe. Auf der einen Seite schafft es diese Musik, Stimmungen sehr intensiv zu erfassen und widerzugeben. Diese Musik ist sehr entspannt und stimmungsvoll. Für meinen Geschmack dennoch meist zu passiv, zu ruhig.
Aber dafür gibt es ja die anderen. Die können sowas machen, die dürfen sowas machen.
Einer von ihnen bin ist Zen Zen Gy. Fragen nach dem Namen werden zu keiner Zeit von ihm beantwortet, trotzdem scheint er ganz anständige Musik zu machen. Ruhige Musik eben.
Ganz unten gibts einen Track zum Download, Great news for disenchanted men heißt er. Klingt komisch, ist aber so, denn Zen benennt all seine Tracks nach Betreffzeilen von Spammails. Wenn ich überfliege wieviel Spam ich täglich bekomme, werden ihm die Tracknamen so schnell nicht ausgehen.
Vorher aber noch der Verweis auf seine Myspace Heimat.
Wie wirds Wetter Pt. 2
Es braut sich was zusammen.
Wenige Minuten zuvor noch ganz ruhig und entspannt…

… doch nur ein paar Minuten später wars vorbei mit dem smoothen Chillen im Hinterhof…

Ja, sehr uninteressant. Aber die Wolken und die Katze fetzen doch.
wie wirds Wetter?
So! Und zwar im ganzen deutschen Reich.
Für ruhige Minuten
eine Gastbloggerei von Fin. Diesen Beitrag hat er auch auf myspace unter seinem Pseudonym “Alec Troniq” gebloggt.
Meine hier zu findenden gelegentlichen Gankenverlautbarungen sollen eigentlich nich zu einem Musikblog mit Musikempfehlungen werden. Denn wie bereits erwähnt, begebe ich mich selbst so gut wie nie auf die Jagd nach neuer hitstrebender Musik - zu ängstlich bin ich vor negativen Einflüssen auf meine eigene kreative Individualität ;) Andererseits wird die immer vielfältiger werdende Musikflut zu gern von selbst ernannten Musikkennern und Trendsettern für uns alle meinungsbildend vorsortiert und somit wiederum an Einfältigkeit bereichert. Fühlt sich doch eigentlich viel besser an, eigenhändig Songs und Tracks zu finden, die sich perfekt ans eigene Persönlichkeitsprofil schmiegen, oder?
Beim Durchatmen zwischen meinen momentan ausgedehnten Produktionssessions geriet ich aber doch mal ins Stöbern. Zunächst stieß ich auf einen Animationskurzfilm namens The End.
Meine Interpretation erspar’ ich uns, aber ich mag ihn sehr - vor Allem aber wegen der Filmmusik von Arnaud Liefooghe. Dieses Stück, das übrigens auch den Namen The End trägt, lässt in meinem Herzen einfach die Sonne aufgehen.
Und zwar mit instrumentellen Balladen, in denen Pianos so unendlich viel mehr erzählen, als Texte je zum Ausdruck bringen könnten. Vintage-E-Instrumente treffen 60s/70s-Ästhetik trifft Fahrstuhlmusik trifft Emotionen. Klingt-wie-Band-Vergleiche stinken und hinken, aber ohne, dass es jemand merkt, hat sich hier das Wörtchen Air hinein gemogelt… ;)
Auf Arnaud Liefooghe’s liebevoll gestalteter Website kann man Einzelstücke sowie ein komplettes Album herunterladen: Sketchesscreenplay.free.fr
Wen es, wie mich, weiter nach gefühlsentfachender Musik dürstet, der sollte sich auch das Soloprojekt Sea Of Love gönnen. Weil die Dresdnerin Marie-Sophie Kanske eben nicht mit übertriebener Medienpenetranz glänzt, sondern mit Sanftheit berührt, entsteht für mich beim Hören ein Eindruck von besonderer Intimität. Ich hoffe, ihre CD wird bald fertig und sie lädt mal wieder zu einem gemütlichen Konzert.
Es lohnt, die Sachen mal auf sich wirken zu lassen. Aber bitte nicht zwischen aktuellen Sommerhits und Fußball-Euphorie! ;)
Nepper, Schlepper, Bauernfänger
Was dürfen die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten im Netz. Imho eine doch recht spannende Frage, schließlich finde ich Sachen wie die ZDF Mediathek extrem gut. Zur Fußball EM wird teilweise sogar live gestreamt, es gibt Hintergrundinfos usw. und so fort. Alles prima für den Kunden, aber doof für die Verleger, denn schließlich steht auf den Seiten ja auch ne Menge Text - und Text machen - das können die Verleger viel besser und wollen die Oberhand im deutschen WWW über das geschriebene Wort haben.
Da ist natürlich Streit vorprogrammiert und dieser wird auch mit harten Bandagen ausgetragen. Mir geht es aber nicht um die internen Streitereien, sondern um die Berichterstattung nach außen darüber.
Warum meinen Verleger, Private und Öffentlich rechtliche (ÖR’s) dass diese Dinge den Konsumenten überhaupt interessieren? Warum versucht jeder seine Öffentlichkeit zu instrumentalisieren?
Nicht repräsentative Umfragen bei RTL auf der einen Seite, zwielichtige Reportagen in der ARD halten dagegen. Verleger bashen die ÖR’s, diese schlagen in ihren Medienmagazinen (Radio 1, SWR Contra, B5 aktuell) zurück. Da gibt es dann Kommentare von Redakteuren, die sich zum Sachverhalt äußern und natürlich ganz dick die eigene ö.-r. Meinung propagieren.
Das ist in etwa wie in einem Restaurant in dem man das Essen zurückgehen lässt, weil es zu salzig ist. Kurz darauf kommt der Koch selbst zum Platz und kostet vor meinen Augen und sagt das es prima schmeckt. Geschehen ist das ganze im Medienmagazin von B5 aktuell.
Was soll das? Ich fühl mich geneppt und vor den Karren gespannt, wenn selbst das heute Journal in diesen Singsang einstimmt und sich und das öffentlich rechtliche System bemitleidet und am liebsten unter Artenschutz stellen würde.
Wenn das ganze für einen Ottonormalgucker/hörer überhaupt eine Notiz wert sein wird, dann vielleicht gerade mal an dem Tag, an dem sich die Ministerpräsidentenkonferenz zum neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag äußert, bzw. ihn beschließt.
Wichtig ist ausschließlich was hinten rauskommt. Wie da was beschlossen wird und das XY unfair ist, interessiert doch keine Sau. Das gibt es überall.
Die Zuhörer und Zuseher wandern ins Netz, das ist ein Fakt. Das Internet wird auf kurz oder lang alle anderen Medien weitestgehend verdrängt haben. Klar wollen da alle ihre Schafe ins trockene bringen. Aber glaubt auch nur ein Intendant dass durch die Mitleidsberichterstattung irgendein GEZ Zahler für ARD und ZDF auf die Straße geht?
In selbstprognostizierten 2 bis 5 Jahren wird die ganze Diskussion von vorn losgehen. Spätestens dann möchten die GEZ Zahler endlich adäquate Inhalte im Internet von den ÖR’s vorfinden, schließlich beziehen sie dann fast die Hälfte ihres Medienkonsums aus dem Internet. Da reichen 0,75 % der Rundunkgebühr nicht mehr aus. Da wollen auch Sendungen angeschaut werden, die älter als sieben Tage sind, weiterreichende Angebote gefunden werden, die über die Themen der Sendungen hinaus gehen, usw..
Allerspätestens dann jedoch werden sich aber auch ganz andere Plattformen etabliert haben, die alles bieten und nichts kosten. Das werden nicht die popeligen Verleger aus Deutschland sein und erst recht nicht die selbstreferenziellen öfffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten. Aber mit dem Blick über den Tellerrand tut man sich hierzulande ganz gern noch ein bischen schwer. Das Internet tut dies jedoch nicht, ganz einfach weil es keinen Tellerrand kennt.
Promoliveaction Juni
Neue Promoliveaction für den Juni. Ein paar bekannte Sachen sind dabei, aber auch viel neuer Schnickschnack. Enjoy it, oder um es mit den Worten von 2Unlimited zusagen: let the beat control your Body!
PS: Share it with anybody. Verlinkt den Mix wenn ihr wollt. Nur zu.
Got Milk?
Über Imagekampagnen versucht der Verband der Milchviehhalter (was übrigens mein Wort des Jahres ist) schon bei der Neukundenaquise gut dazustehen. (Im RSS Feed folgt da kein Bild, im Blog schon)

Team-O-Mat
Olé, olé, bald ist Fußball EM, olé!
Was für ein dummer Satz, aber gerade habe ich beim Team-O-Maten erfahren, dass Spanien für mich persönlich DIE Mannschaft ist, die mir und meinem Fußballherz am ehesten nahesteht. Insgesamt gibts beim Team-O-Maten zehn Fragen, die mann mit einem Schieberegler in die Richtung der eventuellen fußballerischen Neigung balancieren muss. Danach steht der Gewinner fest.
Bei mir war es Spanien - und bei euch?
[via] später noch ^^



