Barry vs Hilly
Der amerikanische Wahlkampf hat noch nicht mal richtig angefangen, da geht er mir schon gehörig auf die Ketten. Noch sind nicht mal die Vorwahlen zu den Präsidentschaftskandidaten beendet, da wird dieses Thema selbst in Deutschland zu einem wichtigen Politikum.
Moment? Politikum?
Hillary weint und hinter Obama stehen nur Fähnchenschwinger auf deren Transparenten “Change” zu lesen ist. Hillary sieht sich dagegen schon 35 Jahre an der “Change-Front” kämpfen und ist natürlich ein bischen säuerlich das dieser frische Typ ihren Lebenstraum zerstören könnte.
So whats News? In Amerika wird Ende des Jahres gewählt. Bush geht definitiv. Alle Kandidaten, ob Repuplikaner oder Demokraten wollen einen “Change”. Zumindest hab ich von noch keinem der Personen gehört, dass er/sie den Kurs von George W. unbeirrt fortführen wird. Wie der Wechsel nun genau aussieht und was im maroden Gesundheitssystem so alles geändert und reformiert werden soll bleibt unter all den Charmeattacken natürlich außen vor. Wenn man bedenkt dass man in einem einzelnen Fernsehbeitrag so viele Fähnchenschwenker zeigen muss, und die Familie der Kandidaten, die wie festgetackert grinst, nicht zu vergessen das gewinnende Siegerlichen der Präsidenten in Spe. Dann dürfen Diese noch kurz “Change” sagen und die Zeit für den Beitrag ist leider zu Ende.
Die Nachrichten sind voll dieser Emotionen. Ein Lächeln hier, ein Übermüdeter Wahlkämpfer dort. Eine Frau, den Tränen nahe, gibt sich in der nächsten Szene schon wieder kämpferisch. Aber das ist alles Boulevard, das hat mit Nachrichten nichts zu tun. Wenn dann noch Super-Sarko mit seiner Neuen in die Kamera grinst, seine Hand hochhält und der Presse versichert das er noch nicht verheiratet ist, frag ich mich doch ernsthaft ob es nicht mal wieder Zeit für ne kleine Vogelgrippe ist, oder ne Schweinepest, damit diese Boulevardthemen endlich wieder dorthin kommen wo sie hingehören. Zu Exclusiv und Leute Heute.
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