Wieder da!

Yes! I’m back in the game. Zumindest erstmal wieder auf der virutellen Landkarte von Google. Meine Seite war ja, wie schon berichtet, eine ganze Weile als Schadseite eingestuft worden. Selbst mehrere Wochen nach der kompletten Säuberung meines Serves. Durch einen Tipp von “The Fellow Passenger” hab ich nun aber endlich diesen komischen Auswuchs entfernen können, der bei jedem Google Verweis auf meine Seite auftauchte. Vielen Dank dafür noch mal!

Ich hab gewonnen!

Einen Geld oder Sachpreis im Wert von bis zu 3000 Euro. Ist das nicht der Wahnsinn? Da hat mich doch heut morgen tatsächlich jemand angerufen um mich zu informieren, oder sagen wirs lieber so: obwohl ich das Handy permanent neben mir liegen hatte, sah ich plötzlich einen Anruf in Abwesenheit von der Nummer 069 661021972, war ja Festnetz, kost’ ja nix da mal zurückzurufen. Kaum angerufen meldet sich eine furchtbar freundliche Bandansage und erklärt mir das ich gewonnen hätte, bis zu 3000 Euro oder Sachpreise, oder oder oder. Das alles wurde unter notarieller Aufsicht durchgeführt.
Na wenn das soo ist! Notarielle Aufsicht. Puh, ich dachte schon das könnte was unseriöses sein. Nun muss ich nur noch die 0900 Nummer zurückrufen um mir meinen Gewinn zu sichern. Bin ich nicht ein Glückspilz?

-Edit- Auch andere haben gewonnen. So viele Glückspilze, unglaublich!

Durchbruch - Handy jetzt auch mit Kamera!

Ein exklusives Bild vom ersten Prototypen gibts nur hier:

Handy mit Cam

[via his fridge]

Offizielle Zoomer-Party aka eine Reaktion Part 2

Wenn Lantzschi schon so köstlich verarscht, tu ich das hiermit auch. Voila, der Lohn drei harter Jahre Arbeit, grad dem Prüfungsamt entrissen.^^

Bachelorette Stefan

Und, JA, ich komme am 22.02. Was ich da schon wieder hören musste, tss. ;)

Trojaner, Würmer, Viren - alle da

Gestern war es zum ersten mal in meinem Leben so weit. Eine Kombination aus Würmern, Trojanern und sonstigem Getier hat meinen Rechner in die Kniee gezwungen. Trotz ANTIVirenprogramm. Kaum verschieb ich den Virus in Quarantäne, oder lösch ihn, oder benenn ihn um, oder oder oder, tauchen zwei bis drei neue Viren auf.

Also fix allen wichtigen Content gesichert und den Rechner neu bespielt. Nach kompletter Formatitierung und Systemneuinstallation vermeldet das Virenporgramm nun keinen einzigen Virus mehr. Wer weiß wie lange…

Man sollte halt stets darauf achten, welche Dinge man sich aus dem Netz lädt - und welche eben nicht. Ich für meinen Teil muss mir eingestehen: “Selbst schuld” ^^

Edit: Ich werd mit Würmern und Viren übersäht, andere werden gehackt… in was für einer Welt leben wir denn? ^^

Nee, oder?

Klinsmann als Trainer zu den Bayern? Ich will ja nicht unken, aber da hätte es auch Matthäus getan.

Nun soll es also Schönwetterklinsi richten. Was eigentlich? Platz 1 zu verlassen? Aber ach nein, er kommt ja erst zur nächsten Saison (wie Beckenbauer sagen würde: “Seisohn”) und muss damit ja gar nicht erst auf Platz eins vordringen. Ich seh schon Ribery und Luca Toni wie sie mit Seilen um den Bauch das Trainingsgelände pflügen. ^^

Guten Tag, ficken sie sich!

Ich bin doch nicht blöd, deshalb kauf ich da wo es günstig ist. Blöd nur, wenn ein Produkt der Firma Apple überall für den selben Preis zu haben ist. Warum also nicht mal zum MediaMarkt. So spart man sich ja immerhin den Versand und hat einen festen Ansprechpartner wenn doch mal was kaputt ist. Aber wehe wenn doch mal was nicht mehr funktioniert.

Dann rennt man zurück in dieses gesichtslose Einkaufszentrum in dem sich eine MediaMarkt Filliale Read more

Die Cottbusser Postkutscherin

Gestern abend, Cottbus, vor einem Plattenbau in der Nähe eines Clubs. Etwas abseits vom Club mussten wir parken. Abseits war in diesem Fall direkt vor einem Hauseingang eines Plattenbaus. Da der Club irgendwie doof war, verzogen wir uns nach einiger Zeit kurz ins Auto um kurz zu entspannen. Read more

aus Haß wird Kaak

Man könnte auch sagen, aus Hackepeter wird Kacke später.

Aber von Vorn. Kurzurlaub war angesagt, nach Feldberg. Klingt wie ein Ort in einem netten deutschen Mittelgebirge, lag aber in Mecklenburg Vorpommern. Eigentlich fast noch in Brandenburg. Egal. Feldberg lag halt inmitten der sogenannten blühenden Landschaften Ostdeutschlands. Schon auf der Autobahn Richtung Stettin wurde es irgendwann erstaunlich ruhig. Hier mal ein Kleintransporter, dort ein polnischer Pendler. Sonst nix, so fährt man gern. Irgendwann mitten im Wald war es dann aber soweit. Die Autobahn spuckte uns aus, rotzte uns an irgendeiner Abfahrt ins brandenburger Flachland.

Bis Feldberg ging es nun noch mindestens eine Stunde durch die Pampa. (Achtung, unglaubliches Wortspiel folgt) Von nun an ging es bergab. Vorbei an Orten, in denen sich menschliches Leben nur noch erahnen ließ. Einsamkeit und weites Land. Eigentlich was schönes, aber irgendwie doch depressiv.

Ein Landstrich in dem in einem 10km Radius der einzige kulturelle Höhepunkt irgendein Germanenkrug in einem Nest ist, was mal mehr als 10 Einwohner hat. Kirchen, die rufen “Ich bin ein Star, holt mich hier raus”. Recht haben sie, die Kirchen - gemauert aus Findlingen, die man hier aufgrund der letzten Eiszeit häufig findet. Menschliche Findlinge sieht man dagegen nur sehr selten, trotz emotionaler Eiszeit. Mancher Ort erinnert einen an eine Leiche. Man weiß, da war mal Leben, genau so sicher ist man jedoch, das der Tod unumkehrbar ist.

Man sagt ja immer “no jokes with names”. Aber wenn Ortsnamen ihren Namen zurecht tragen, dann kann man sich ein schmunzeln kaum verkneifen. Zwei Beispiele:

kaakstedt

Haßleben

Dann, irgendwann… Feldberg! Wie eine kleine Perle, FengShui -mäßig angeordnet in einer Seenlandschaft. Irgendwie schön, nach all der Depression vorher. Voila, Feldberg!

feldberg

Viel los war auch hier nicht, jedoch gab es Menschen und der Ort hatte Charme. Nicht zuletzt durch die glückliche Lage an den Seen bedingt. Kulturell wird auch richtig was geboten:

strandfichten

Wenn einer eine Reise tut…

Ich ja fuhr diese Woche Bahn. Was blieb hängen?

Chemnitz - der Anfang

Chemnitz hat einen kalten, kalten Bahnhof. Zugluft en Masse bei gefühlten Minus 10 Grad. Das ganze 7:15 Uhr bei fast noch kompletter Dunkelheit. Am Bahnsteig alte Leute, Geschäftsreisende und auch Verrückte. Verrückte Starlight Prolls die bei den gerade genannten Witterungsbedingungen im T-Shirt rumstanden und im gegenseitigen Gruppenposen vom Zittern ablenkten. Köstlich.

Im Zug war es dagegen schon angenehmer. Ein nettes Viererabteil gehörte mir und der Zug tuckerte so langsam durch das morgendliche Chemnitz gen Nürnberg. Die Sonne ging grad auf. Alles wirkte sehr geschäftig. Ein schönes Bild, trotz Chemnitz.

Bis Zwickau keine besonderen Vorkommnisse.

Plauen - Loriot steigt zu

In Plauen stieg ein älterer Mann zu. Er und (vermutlich) sein Sohn, der ihn wohl zum Bahnhof brachte, verfrachteten einen riesigen Koffer ins Abteil. In mein Abteil. Aber das war nicht sonderlich schlimm. Der ältere Herr machte nicht nur einen sehr sympathischen Eindruck mit seiner sehr höfliche Art zu grüßen und seinem Stil sich zu kleiden, nein, er sah Loriot auch zum verwechseln ähnlich. Auch die Verabschiedungszene von seinem mutmaßlichen Sohn war sehr stilvoll. Der Zug fuhr überaus ruckartig an. Loriot (ich nenn ihn jetzt einfach mal so) konnte sich gerade noch an einer Stange festhalten, tat dies allerdings extrem stilvoll trotz des wohl schon hohen Alters. Gleich darauf zückte er seine Baskenmütze vom Kopf um seinem Sohn noch so lange nachzuwinken, bis dieser in der Ferne verschwand. Die andere Hand natürlich noch immer die Stange umklammernd. Sehr stilvoll. Sehr “gestern”. Aber genau deshalb auch sehr faszinierend.

Von Plauen bis weit nach Hof war die Zugfahr dann aber dafür alles andere als faszinierend. Kurven, Kurven, noch mal Kurven. Links, rechts, bremsen, anfahren, neigen, zurückneigen. Es war zum kotzen. Im wahrsten Sinne. Wenn das die vielbeschworene Neigetechnik sein sollte von der man schon so viel gehört hat, verzichte ich gern dankend darauf. Loriot allerdings schien das schon gewöhnt zu sein. Er packt behände ein liebevoll gepacktes Päckchen mit Proviant aus. Ebenfalls wieder sehr Oldschool das Ganze. Bemme mit Butter. Dazu ein hartgekochtes Ei, ein wenig Salz to go und natürlich die obligatorische Thermoskanne. Trotz zahlreicher Kurven beherrschte er das Spiel zu Essen und gleichzeit das Gleichgewicht der Sachen auf seinem Tisch zu halten perfekt. Eine Hand war permanent für das Halten des Eies reserviert, die Andere balancierte stets behende die Thermoskanne, die Butterbemme oder das Salz auf dem Tisch aus. Sehr stilvoll wieder mal.

Grenzerfahrungen

Plötzlich wurde aber auch Loriot nervös. Kurz zuvor vernahm ich bereits vom Viererplatz auf der anderen Fensterseite hastige Blicke von zwei anderen Fahrgästen, die schon im Zug saßen als ich einstieg. Was war passiert? Die beiden Menschen vom anderen Fenster waren völlig unabhängig von Loriot nervös geworden. Merkwürdig. Ein paar Laute der Beiden vom anderen Tisch schwappten dann schließlich zu mir rüber und es fiel mir wie Schuppen aus den Augen. Natürlich! Hier irgendwo war sie! Die innerdeutsche Grenze. Wir waren kurz vorm goldenen Westen. Bis kurz vor Hof ließ ich mich dann von ihrem Fieber anstecken und versuchte herauszufinden wo denn nun die Grenze verlief. Irgendwo muss doch noch was zu sehen sein. Eine Mauer. Oder wenigstens ein Zaun. Ein kleiner Wachturm viellicht? Nix. Bis wir in Hof ankamen deutete absolut nichts daraufhin hin, dass wir gerade eine Stelle passiert hatten, die bis vor ein paar Jahren noch Welten trennten.

Hof…

Aber was heißt hier Welten. Kuck ich mir Hof aus dem Zug an, stell ich kaum noch unterschiede zu Zwickau oder Plauen fest. Zumindest vom Zug aus. In Hof hingen die Wolken tief und noch grauer als gerade noch in Plauen. Riesige Containerberge türmten sich auf der rechten Seite und auf der linken Seite torkelte ein Alkoholiker über den Bahnsteig. Verwirrt ging die Fahrt weiter.

Deutlich besser allerdings, da die Kurven verschwanden und sich das Wetter wieder besserte. Außerdem war Loriots Eigeruch aus dem Abteil verschwunden. Nach gefülten 5 Stunden durch die Tundra kam der Zug dann endlich in Nürnberg an.

tbc, oder auch nicht. Je nach Lust und Laune. Stoff gäbe es genug.

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