Alltagsfragen

Warum befinden sich die Tasten meines nummerischen Tastaturfeldes von der PC Tastatur oder des Taschenrechners eigentlich genau entgegengesetzt zu den Tasten meines Mobiltelefones?

die Mutter bleibt zu Hause

2 Stunden meines Lebens hab ich mir gestern durch dieses unterirdische EM Qualispiel Deutschland - Wales stehlen lassen. Na gut, wenns für mich um nichts mehr geht, ertappe ich mich auch schon mal mit nem Schlendrian. Seis drum.

England bleibt zu Hause. DAS ist die eigentliche Nachricht.

Tut es mir leid? Zweischneidige Sache. Wegen der englischen Fans, die nun nicht durch ganz Europa gondeln müssen und dem Rest Europas nicht mehr mit ihren Prollattitüden auf den Sack gehen werden, sicher nicht. Aber so, aufgrund eigener englischen Verwurzelungen empfindet man schon ein bischen Wehmut, wenn man erfährt dass das Mutterland des Fußballs zu Hause bleiben muss. Roman Abramowitsch wirds freuen. Neben seiner Tätigkeite als Dukatenesel für den FC Chelsea ist er ja schließlich auch Gönner der russischen Nationalmannschaft - und Russland hat sich gegen England in der Gruppe ja nun einmal durchgesetzt.

Ach stimmt. Eins noch. Wie lange müssen wir eigentlich Menschen wie Beckmann noch ertragen?

Dieser Artikel…

…kommt wohl zum Ungünstigsten aller Zeitpunkte. Wer da wohl als Agendasetter fungierte, damit dieser Artikel veröffentlicht wird? Als eine Art letzte Warnung? Grad jetzt? Hmm..?

Aber neeeeein, ich phantasiere schon wieder. Und deshalb gibts auch keine Namen. Ich will ja nicht von Barbara Saleschs Hammer zum Zwangselsen von alten Web 1.0 Geocities Hompages verdonnert werden. Mist, doch ein Name. ^^

Was die Musikwelt über Deutschland denkt? Sie lacht!

Nachdem Xavier Naidoo im vergangenen Jahr die besten deutschen Verkaufszahlen aufwiesen, ist dieses Jahr nun ein Hands Up-Akt an der Spitze gelandet und zwar niemand geringeres als Cascada! Die Single “Every Time We Touch” ging um die Welt und erreichte in vielen Ländern Plätze unter den Top 10. Mit diesem Welterfolg reiht sich die Band zu Herbert Gröhnemeyer, Sarah Connor, den No Angels, Scorpions, Peter Maffay, Modern Talking und Rammstein in die Liste der erfolgreichsten deutschen Künstler ein.
[via]

Prima! In einer Kategorie mit Rihanna, Beyonce und Shakira gewinnt das Uffz Dance Projekt Cascada bei den Worldmusicawards. Mich schauderts. Nicht wegen Rihanna. Bereits im letzten Podcast hab ich mich über diesen fleischgewordenen Schlafzimmerblick ausgelassen. Aber neben wirklich internationalen Popgrößen wie Shakira und Beyonce bietet Deutschland Cascada auf.

Die andere Frage ist da natürlich was so ein Award, der aufgrund von Verkaufszahlen vergeben wird, überhaupt Wert ist. Wer hat diesen Track gespielt? Wann war dieses Lied in der öffentlichen Diskussion Thema? Und allen voran, wo ist die Zielgruppe? Und das in Zeiten wo sich besonders Radio und Fernsehen in ein Dancemusic-Boykott verschossen haben.

Auch hier bleibt mir nix weiter übrig als mich zu fragen. Die großen Räder der Musikindustrie…

Einer sagts - gelebter Stammtisch

“In der Glotze kommt eh nur Schrott.” So, oder so ähnlich grummle ich es manchmal vor mich hin, wenn ich nach 10 Minuten Suchen die Fernbedienung mal wieder nicht gefunden habe. Meist war die Glotze ja eh nur ein Reflex - grad nix besseres zu tun, also mal schauen was so im Fernsehen läuft. Wenn man aber schon länger resigniert hat ob des schlechten Programms, kann es manchmal vorkommen dass sogar die Fernbedienung schon in der hinterletzten Ecke des Zimmers verstaubt vor sich hinschimmelt. Die Zeit des Suchens empfinde ich dann meist als Gang nach Canossa und beginne zu grübeln. “Was, wenn ich die Fernbedienung gleich finde? Was werde ich sehen? Die immergleichen schlimmen Nachmittagssoaps? Die furchtbaren Gerichts und Helpshows? Die 9Live- ähnlichen Mitratesendungen?” Plötzlich ist der Wille verschwunden, den Fernseher einzuschalten.

Aber nicht nur mir scheint das so zu gehen. Auch einer der selbst schon Quark im TV verzapft hat, meldet sich nun laut und mit starken Worten zurück. Kalkofe, Oliver Kalkofe. Zuletzt als schlechter schlechter schlechter (…) Schauspieler im “Wixxer” 1 und 2 zu sehen, schickt sich an, zum Rundumschlag auszuholen. Ich mag Kalkofe nicht, fand auch Kalkofes Mattscheibe echt widerlich und absolut nicht witzig. Okay, eine Sache war schon ganz okay (Video unten). Trotzdem, Kalkofe = nicht witzig. Trotzdem fand ich seine Rede zu den Münchener Medientagen aller Ehren Wert. Die Programmverantwortlichen dazu aufzurufen, endlich wieder ein TV Programm zu machen dass sie selbst gern sehen möchten ist wirklich witzig. Aber gelacht hat keiner, nur ProSieben-Geschäftsführer Andreas Bartl. Klar, Kalkofe läuft ja auch, wenn überhaupt, nur bei Pro Sieben. 30 Minuten seines Vortrages gibts bei DWDL zum anhören. Sehr unterhaltsam - und besser als das momentane TV Programm just in diesem Augenblick ist es allemal. (Das gilt für alle Tages und Nachtzeiten)

Wen interessiert es da noch das Vera Int Veen wegen einer ihrer Helpshows nun vor Gericht muss? Geklaut soll sie die “Helfer mit Herz” haben. Und zwar bei sich selbst… Ist ja unerhört. Das wäre ja als wenn ich mir das Frühstück von Gestern aus dem Klo fische um es nochmal zu essen. Dann würde mir einfallen das ich es ja bereits gestern gegessen habe und ich würde mich selbst steinigen. Nein, also manchmal fragt man sich….

Verwunderung des Tages

Warum heißt man in Georgien eigentlich prinzipiell “wili” mit Nachnamen. Also nicht nur Willi allein, irgendwas vorndran ist ja immer. Saakaschwili zum Beipsiel. Oder auch die ganzen Bundesligaspieler, oder, noch besser. Die Mannschaft von Dynamo Tiflis… Ist ja fast so als wenn hierzulande alle Müller heißen würden…

Medienforum Mittweida Fazit #10.000

Schluss aus vorbei. Das Medienforum ist Geschichte. Grund genug auch für mich mal ein kurzes Resümee zu ziehen.

Angefangen hat es für mich am Montagmorgen mit einem Vortrag von Eric Markuse und dem neuen Konzept seines Senders Sputnik. Durch meine Bachelorarbeit war ich bereits ausgezeichnet über Sputnik informiert, konnte mir also nicht all zu viele neue Sachen rausziehen. Allerdings stimmt mich doch eine Tatsache irgendwie, hm, sagen wir nachdenklich. In Zukunft wird wohl Radio im Allgemeinen nicht mehr drumrum kommen auch eine Art visualisiertes Radio anzubieten. Solange sich das Ganze auf programmbegleitende Elemente wie Wetter, Verkehr, Musikinfos etc. beschränkt, seh ich kein Grund zum Klagen. Sputnik fängt nun nächstes Jahr aber an richtige Bewegtbilder auszustrahlen. Sputnik TV quasi. Wenn man sich jetzt noch die anderen Debatten in der deutschen Medienlandschaft ansieht, könnte man zum Schluss kommen, das bald Alle Alles machen. Zeitung ist mit ihren Angeboten im Netz, bietet Audio und Video an. TV ist im Netz, bietet Videos und zeitungsähnliche Inhalte an. Radio ist im Netz, bietet Streams, Podcast und bald auch TVartige Formate an. Ich will jetzt grundsätzlich den schwarzen Peter nicht an spezielle Medien verteilen. Ich gebe nur zu bedenken das es auch mal diese All-In-One Drucker gab, oder noch gibt. Billig faxen, drucken, kopieren, scannen, Kaffee kochen usw. Die Geräte funktionieren zwar alle irgendwie, liefern aber nie gute oder sehr gute Ergebnisse.

Dann ging es für mich erst gestern weiter, nämlich mit dem Vortrag “Podcasting und so” von Timo Hetzel. Schon da war eine Tendenz abzusehen, die sich später noch bestätigen sollte. Hetzel stellte wiederholt Fragen ans Publikum, die aber meistens nicht mal verstanden wurden. Eine Wortmeldung brachte ein Vorurteil zu Tage, welches nur von einer Person kommen konnte, die das Wort Podcast gestern zum ersten mal gehört hatte. Umständlich war das Zauberwort. Um Podcast zu hören bedürfe es zu viel Arbeit und sei schlicht zu umständlich, so die komplette Begründung. Bitte? Ipod anschließen und schon gehts los. Synchronisiert sich das Gerät doch von ganz alleine. Nun ja, Viele waren halt doch nur gekommen, weil sie mussten. So ein Monaschein füllt sich ja nicht von selbst. Der Vortrag an sich war okay bis durchwachsen. Besonders viel rausziehen konnte ich mir für mich und meinen Podcast nicht. Erst auf Nachfrage bekam ich erklärt, dass mein Podcast ohne Musik demnächst auf der rechtlich gesehen sichereren Seite wäre. Das ist natürlich ärgerlich, aber ich will ja nichts riskieren. Ein neues Konzept muss also her. Mehr dazu bald hier im Blog.

Im Anschluss folgte der Vortrag von Dr. Jan Schmidt zu den Mythen der Blogosphäre. Ein sehr interessanter Vortrag, trotz der Tatsache dass auch hier einiges schon bekannt war. Besonders die Infos zum Long Tail und der anschließenden kurzen kontroversen Diskussion waren recht amüsant. Außerdem hat sich her Schmidt in Mittweida sehr wohl gefühlt und etwas entdeckt, was uns betriebsblinden Medienstudenten bis dato noch nicht recht auffallen wollte. Chapeaux Herr Schmidt!

Die Zeit verging schließlich und die letzte Veranstsaltung rückte näher. Das Panel “Luftblase oder Evolution, was ist dran an der New Economy 2.0″ begann. Reichlich gefrustet, direkt hinter einem gackernden Hühnerhaufen prämenstruären 07erinnen gelandet zu sein, versuchte ich dem Geschehen vor mir doch einigermaßen zu folgen. Ich würde nicht direkt sagen dass es langweilig war, denn das war es eigentlich nicht. Aber wer Don Alphonso kennt, weiß dass dieser Werbung im Netz verachtet und wer weiß dass der zweite Typ von links Werbung für einen Kaffeeröster im Internet verhökern will (oder auch nicht) weiß ohne viel Anstrengung, dass es an der ein oder anderen Stelle haken wird. Erstaunlicherweise wirkte Herr Meyer (Don Alphonso) sehr sympathisch und stellenweise auch recht zahm. Bei anderen Panels soll es da schon ganz anders zugegangen sein hab ich mir sagen lassen. Haken gab es allenfalls nur kurz, Herr Meyer machte eher einen missionarischen Eindruck indem er sich bei seinen Argumenten gegen den Tchibo Mann nicht direkt an ihn wandte, sondern mit dem Publikum sprach. So nach dem Motto, wer mag keine Werbung? HIER HIER, WIR ALLE HASSEN WERBUNG… YIPPIEH. Wer ist also der Meinung dass wir nie wieder Tchibo kaufen werden? HIEEER, JAAA, NIEDER MIT DEM KAFFEEHANS. WIR SCHEISSEN AUCH DRAUF DASS OHNE WERBUNG ABERTAUSENDE ARBEITSPLÄTZE FLÖTEN GEHEN… Idealsimus gut und schön, aber ich mag es halt nicht wenn es so missionarisch rüberkommt. Zum Glück ist Rainer Meyer nicht dieser Zeuge Jehovas begegnet, der gestern vor der Mensa stand und Wachturmbibeln verschenken wollte. Ein lebendes Pop Up quasi was man nicht wegklicken kann. Ich glaub da hätte es richtig auf die Fresse gegeben (um mal im gestrigen Meyerschen Jargon zu bleiben).

Fader Beigeschmack auch hier wieder. Mindestens die Hälfte der Anwesenden hat nur auf den Augenblick gewartet als es endlich vorbei war und sich die Stempel für den berüchtigten Monaschein abgeholt werden konnte. Es ist einfach ein Gefühl von Fremdschämen wenn man mitbekommt, dass sich einge Studenten die Mäntel unter den Arm klemmen und rauswetzen wenn nur einmal das Wort “Ende” erwähnt wird. Es ist genauso auch peinlich für das Bild der Studierenden wenn der Abschiedsapplaus quasi dazu dient, den vorn noch Redenden das Wort endlich abzuwürgen.

An dieser Stelle ein Riesenlob für die Verantwortlichen und Beteiligten des Medienforums. Ich fands sehr gelungen. Wie es einige Referenten und Besucher fanden oder noch finden werden, kann man hier, hier, hier und hier lesen.

Verwunderung des Tages

Wie ist es eigentlich um die Erbärmlichkeit einer Person bestellt, wenn sie sich die Mühe macht, eine Studivz “Freundschaft” zu beenden?

Stell dir vor…

… dass sich die Zahl der gehörten Podcast an einem einzigen Wochenende um 208 Stück erhöht hat, ohne das ich einen neuen Podcast online gestellt habe?

… es kommt die Zeit in der ich endlich mal eine neue Podcastausgabe mache. Tu ich heute, versprochen.

… ich bin sehr stolz und erfreut. Nämlich weil sich Max Spallek von MotorFM mindestens einen meiner Podcasts angehört und mir auch noch einen Kommentar hinterlassen hat!

… ich wäre trotzdem peinlich berührt. Denn schließlich bin ich selbst verfechter seiner Meinung und hab mich nur vom Zwang, immer nur superaktuellen Mist zu spielen verleiten lassen. Ein Denkanstoß mit Sicherheit. Danke dafür. Das MotorFM “Soko” allerdings erst so spät ins Programm genommen hat, lag einzig und allein daran dass Fritz eher war, da bin ich mir mehr als sicher :-P

Genug gestänkert, der Montag ist schön, die Sonne scheint und mein Auto ist das erste mal in dieser Saison vereist.

Fischotter sterben aus

Wegelagerer der Neuzeit sind sie. Appellieren an dein gutes Gewissen und an dein Umweltschutzbewusstsein, gerade in Zeiten der globalen blabla…

Die Rede ist von penetrant freundlichen jungen Hüpfern aus allen Bundesländern, die an das grüne Herz der Dresdener Bevölkerung appellieren. Sie stehen im Stadtzentrum an engen Stellen, wo sich täglich tausende Menschen durchkämpfen, halten dir einen Plüschfischotter in die Hand und sagen etwas von Dingen wie: “Wenn du ein Herz hast, kannst du dieses niedliche Tier nicht aussterben lassen! Unteschreib fix das du die Otter schützt”, mit Geld und so. Nee is klar…

“Sorry aber dieses Tier ist bereits tot” schreckte sie nicht davon ab, mich permanent weiter volzulöffeln. “Die armen Tiere, ich seh doch dass du ein gutes Herz hast” usw. Warum seid ihr so aufdringlich, fragte ich mich dann. Ein paar Internetrecherchen später hatte ich die Antwort. Hätte ich sie doch vorher schon mal auf talk2move angesprochen und gefragt ob es wirklich die armen Otter sind, die die junge Dame aus Mühlheim nach Dresden gelockt hatte. Aber schlauer ist man bekanntermaßen erst hinterher. Furchtbar eklig und penetrant fand ich die ganze Sache schon vorher, aber da dachte ich noch an penetrante Ökos, mittlerweile frage ich mich allerdings ob die Stadt Dresden auch mal recherchiert, an was für Leute sie da Stände in der Innenstadt vermieten…

Update, hab hier grad noch Statement einer der Mitarbeiterinnen gefunden:

Um Licht in den Nevbel zu bringen:
Ja ich bin von talk 2 move- was aber nichts schlimmes ist denn wenn es solche organisationen nicht gäbe wie t2m könnten die npos gar nicht exestieren-es geht halt nicht ohne werbung und anwerben, ratet mal warum greenpeace so berühmt ist die haben ein verwaltungs und werbekosten aufwand von 60 %.
die npos zahlen aber ein festen preis an t2m. das heisst ich habe keine provision die vom spender an mich geht.-trotzdem werde ich ab einem bestimmten maß nach provision bezahlt- was aber nicht heissen muss das ich ein seelenfresser bin.
Ich selber wohne in MÜLHEIM AN DER RUHR - da hat man mir wohl nicht richtig zugehört (in München lebte ich nur 4 jahre)- und bekomme da alltäglich mit welche azuswirkungen so ein fluss hat - mir gehts ehrlich gesagt bei dem ganzen nicht so sehr um die fischotter (psst.).
ich find die aktion für die ich in dem fall auf der strasse stand toll- das hätte aber auch anders kommen können- da es zufall ist für welche org. wir auf der strasse stehen- bin aber tatsächlich mitförderer bei A.F.S
Ich hoffe ich konnte etwas licht in die sache bringen- liebe Grüße Lina

Rechtfertigt das aber Wegelagerermethoden?

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