Marina and the Diamonds - Obsessions
Gefällt mir! Poste ich. Man könnte munkeln das sie Kate Nash in nichts nachsteht. Das könnte ich unterschreiben.
MP3 und Remixe gibts hier.
HEL
Grpßartig, der Jambaklingeltonhandyspeakerinbusundbahnaufdrehfraktion richtig eins vor den Latz geknallt.
Der HDL-Song von Jasper bei myspace und bei YouTube.
[via]
Justice - Stress (video)
Alex und seine Droogs taten es. Die Typen im neuen Justice Video tun es auch. Kloppen, drohen, rauben. Der Unterschied zwischen den Typen aus Clockwork Orange und denen im neuen Justice Video sieht trotzdem aus wie ein Vergleich zu den verträumten 60er Jahren und heute.
Anno 2008 geht es eben etwas härter zur Sache als noch 40 Jahre zuvor. Für meinen Geschmack ist das allerdings ein bischen zuviel offensichtliche Provokation von Justice. Das Lied ist schlecht und nervt nur. Aber um im Gespräch zu bleiben wird eben so ein extremes Haudrauf Video gedreht. Eine kurze selbstironische Stelle fand ich jedoch ganz spaßig. Die imaginäre Jugendbande zockt ein Auto und drinnen läuft der Sommerhit von Justice aus dem letzten Jahr: “Dance”. Mit einer kurzen abfälligen Bemerkung kloppt einer der Typen daraufhin auf das Radio ein.
Wer es sehen will - hier ist das Video, sieben Minuten Stress:
Justice - Stress
Bestells doch einfach in Amerika!
[Trigami-Review]
Was war das immer umständlich! So tolle Klamotten, so ein super Preis, aber keine Ahnung wie ich sie mir liefern lasse. Aber von vorn.
Es ist noch nicht lange her, da hab ich neue Schuhe gesucht. Natürlich nicht irgendwelche Schuhe. Schöne Sneakers von Circa sollten es sein. In den gängigen Läden war Ende 2006 natürlich noch nichts zu finden und deutsche Internetseiten warteten mit horrenden Preisvorstellungen auf, bei denen es mir den Atem verschlug. Klar, Schuhe für 90 € kann man schon mal machen, aber wenn man bedenkt dass dieselben Latschen in Onlineshops in den USA für 40 US$ über den Ladentisch gingen, blieb einem nur die Möglichkeit mit einer Kreditkarte zu bestellen oder eben mal rüber zu jetten. Jetten fällt flach, ist ja eh zu teuer, also Kreditkarte. Blöd nur - die allerwenigsten Onlineshops aus den USA verschicken auch ins good old Europe. Wenn dann mal einer nach Deutschland verschickt hat, waren die Portokosten enorm hoch und überstiegen den Wert der Ware um ein vielfaches. Für die Schuhe waren es ca. 45 € Versankosten. Das klang einfach nicht gut! So musste ich mir die Schuhe dann doch in Deutschland kaufen - für teuer Geld, aber dafür ohne Versandkosten. Read more
Ich suche
gebrauchte gute Ware, für lau oder ganz wenig. Folgendes genau:
1 mal Herd (E-Herd)
1 mal Kühlschrank (mit Tiefkühleinheit)
Diverse Küchenmöbel (Hängeschränke, Arbeitsplatte, etc….)
ein kleiner Ausblick
Der Podcast geht weiter, allen Unkenrufen zum trotz. An dieser Stelle mal ein großer Dank an fast 2500 Hörer bisher. Immerhin fast 180 konstant pro Ausgabe, auch wenn es immer ein bischen dauert.
Am Wochenende gehts nach Basel. Ich, quasi als Fins Roadie und Händchenhalter bei seinem ersten internationalen Gig. Verbunden natürlich mit ein bischen Basel ankucken und so…
Zwischen dem Fest gibts hoffentlich noch einen neuen Podcast, wenn ich alles so hinbekomme wie erhofft.
Silvester gehts sicherlich hoch ans Meer. Mal schauen, nix genaues weiß man noch nicht.
Und dann geht der alte Trott im neuen Jahr hoffentlich nicht weiter.
bombige Leadsätze
“Nach sintflutartigen Regenfällen hat sich die Lage im mexikanischen Bundesstaat Tabasco verschärft.” [via]
Lehmanns Zettel
Ich hatte bis dato noch nie die Möglichkeit mir dieses Stück deutsche Fußballgeschichte mal so genau anzusehen. Wem es genauso geht, voila!
(click to enlarge) thx to marc
klickertrigger.de podcast 11
Ein Podcast wie er im Buche steht gibts heute. Informationen und Musik en Masse. Heute unter anderem mit Sven Väth, die Klaxons, die Shout out Louds, Georgina Pringle, die Dresden Dolls usw.
Die Links:
Dresden Dolls - Girl Anachronism (Homepage) (Download)
Band of Horses - Is there A Ghost (Homepage) (Download)
Georgina “George” Pringle - LCD I Love You But (Homepage) (Download)
Late of the Pier - Bathroom Gurgle (Homepage) (Download)
Shout out Louds - Man on the Moon (Homepage) (R.E.M. Remix Album Download)
Ich steh unter Strom (wieder)
Was hab ich gestern nicht alles verpasst. Mein Google Reader zeigt mir weit über 300 ungelesene Items an, viel Arbeit die es da aufzuholen gilt. Aber wer ersetzt mir die gestolene Zeit? EnviaM? Aber alles ganz von vorn.
Nachdem ich gestern früh von ihm aus Leipzig losfuhr, hatte ich schon ein blödes Gefühl. Ich haderte mit mir und meiner Reinlichkeit. Grad mal eine Katzenwäsche hatte es für mich gegeben - und dass, nachdem ich am Montagabend fleißig Umzugskisten schleppte. Jedoch schämte ich mich nicht, schließlich war ich allein im Auto und (m)ein warmes Bad wartete bereits, mich zu reinigen. Warum aber nicht in Leipzig duschen? Ganz einfach, das Bad ist da immer arschkalt, ich hasse das. Aber egal, ich schweife ab.
Gegen 11 Uhr bin ich dann endlich in Mittweida angekommen, mich innerlich noch aufregend, dass sich mein ipod, der erst ein paar Tage alt ist, zum wiederholten male aufgehangen hat, befinde ich mich plötzlich mitten im Ausnahmezustand. Technisches Hilfswerk fährt gehetzt durch die Straßen, hier und da Polizei und allerlei komische orangefarbene “Bauwagen”, die sich erst im Nachhinein als Notstromaggregate entpuppen sollten. What the f*** is going on here? Gefühlsmäßig geschwängert mit Reportagen und Berichten anlässlich des 11. September bei MDR Info, war die ganze Szenerie schon irgendwie schräg.
Ich parke ein.
Gepackt mit meinen sieben Sachen stiefel ich unserem Haus entgegen und ahne schlimmes. Urbans Bäckerei hatte die Rolläden unten, aber ein Schild prangte verzweifelt darauf. “Wir haben geöffnet” Unweigerlich las ich jedes mal wenn ich da vorbei lief “Wir haben trotzdem geöffnet”. Sie konnte einem aber schon leid tun, die arme Bäckersfrau, wie sie dort bei ihren Brötchen und Broten inmitten von 10 Kerzen im Laden ausharrte. Langsam kam ein Verdacht auf, der sich leider alsgleich als absolut richtig herausstellen sollte. Kein Strom in Mittweida. Stromausfall!
“Super, warum auch nicht?” dachte ich mir und fing an, die Gesamtsituation richtig scheiße zu finden. Kein PC, ergo kein Internet. Kein Wasserkocher, ergo kein Heißgetränk. Kein Strom im Gasbeuler, ergo kein warmes Wasser und kein warmes Bad. Das Bad war sowieso dunkel da es über kein eigenes Fenster verfügt. Nach ein paar Minuten des sich geistigen fangens und sacken lassens, werd ich plötzlich von einem Martinshorn, direkt unter meinem Fenster in die Realität zurückgeholt.
“Liebe Bürgerinnen und Bürger, aufgrund eines Brandes im Umspannwerk ist eine Versorgung der Stadt Mittweida mit Strom zur Zeit nicht Möglich” - “Ach nein, wirklich? Erzähl kein Scheiß!” - “Wir konnten einige wichtige Einrichtungen bereits wieder ans Netz nehmen…. bla sülz” Soviel zur Megaphonansage aus einem Feuerwehr Jeep. Zurück in der Realität konnte ich mir dennoch die Kernaussage merken. Bis zum späten Nachmittag sollte das Netz wieder funktionieren. Das wusste ich zwar dank meines noch intakten Handys schon, dennoch beruhigend, es noch einmal von offizieller Seite zu erfahren.
Da ich nun einmal in der Mitte von Nirgendwo gelandet war und das auch noch ohne Strom, versuchte ich das Beste draus zu machen. Bald zieh ich um, also wird schon mal gepackt. Zwei Stunden später war alles an Ort und Stelle und mir langweilig. Ein neues Update verhieß gutes. Im Radio gibt es wieder Strom. Um meine Internetsucht wissend, war ich 10 Sekunden später an Ort und Stelle. Allerdings hatte mir da wohl jemand einen Bären aufgebunden denn es war finster wie im Arsch des Selbigen, dort im Radio. Nur ein einzelner Mensch versuchte krampfhaft die Telefone zu quälen.
Mittlerweile gab es ein Handyupdate, dass sich die Zuschaltung des Netzes vielleicht sogar bis in die Abendstunden strecken konnte. Sowas frisst einen auf und ich überlegte kurzerhand einfach nach Dresden zu fahren. Dorthin wo es Strom, Internet und ein warmes Bad gibt. Aber nix da, eigentlich habe ich ja hier noch viel zu tun. Also auf ins Gefecht, auf zum Markt. Am Markt war Marktag und da es bereits deutlich nach Mittag war, verspührte ich den Drang, mir eine exotische Mahlzeit von den fahrenden Händllern zu gönnen. Es war ein wirklich leckeres Brötchen mit Bismarckhering.
Gut gelaunt aufgrund der kulinarischen Köstlichkeit wanderte ich in mein Domizil um zu lesen. Die Buchstaben hatten ob des Stromausfalls auch schon ein bischen an Spannung verloren, aber ich hoffte einfach, dass sie noch ein bischen durchalten mögen. Nach der Hälfte des Buches wurde ich müde und schlief einfach ein. Gegen 15:30 Uhr wurde ich vom Handy geweckt. Dieses kleine Drecksding ging natürlich noch. Wenigstens. Dann las ich weiter. Das ganze Buch. Strom gabs immer noch keinen. Langsam dämmerte es.
Mir dämmerte es ebenfalls. Nämlich dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegen konnte, das ich bald ein wenig stromloses Licht benötigen würde. Zwei Dufktkerzen aus der Wohnung waren mir dann doch ein bischen wenig. Obwohl - bin ich paranoid? Besessen vom Gedanken Licht ins Dunkle zu bringen, watschelte ich zu Rossmann um mir ein paar Haushaltskerzen zu besorgen.
Die Verkäuferin: “Hammse noch kee Strom, hmm?”
Ich: “Nee” (meint eigentlich: “Bist Hellseher, oder?”)
Sie: “Naja, grad wor eehner hier, der hat gemeehnt, sgönndä nor de ganse Nachd dauorn.”
Ich: “Das wär ja furchtbar” (meint eigentlich: gib mir mein Wechselgeld!”)
Den Abend verbrachte ich dann erst im Auto, wo ich in den Nachrichten auf eine Meldung aus Mittweida wartete. Ich wurde nicht enttäuscht. Tatsächlich brachte MDR Info eine kurze Meldung. Um 18 Uhr war noch die Rede von 19 Uhr als Termin für die Wiederaufnahme der Stromversorgung. Ab 18:30 war jedoch nur noch die Rede von den “späten Abendstunden”. Was sind späte Abendstunden, begann ich mich zu fragen. Um elf? Warten wirs ab.
Nun war die Nacht entgültig hereingebrochen über Mittweida. Wer jetzt jedoch vermutet, dass alles schwarz war, der irrte gewaltig. Das Haus gegenüber hatte Strom. Ein Haus mit Büros. Demonstrativ war in allen dekorativ aussehenden Erkerfenstern das Licht angelassen worden. Als wenn man mir direkt die Zunge rausstrecken wöllte. Auch andere extrem wichtige Einrichtungen wurden schon wieder mit Strom versorgt. Kein Geschäft in der Rochlitzer Straße und am Markt, welches nicht seine Schaufensterauslage schön beleuchten lassen konnte. Jeder Dönerladen hatte schon wieder geöffnet und sämtliche Straßenbeleuchtung funktionierte. Und die Häuser? Nichts. Ich kann mir die Schaufenster von Reisebüros Tabakläden und Frisören ankucken und mir zu hause nicht mal n Tee kochen? Irgendwas stimmt da nicht. Es war mittlerweile schon gegen 21 Uhr. Kein einziger dieser kleinen beschissenen 18Uhr-Bürgersteighochklappläden hatte da noch offen, das nur mal am Rande.
Mit der Power von 5 Kerzen hinter mir, las ich dann noch ein neues Buch bis ca. 00 Uhr. Dann war dieser Tag zuende. Heute früh dann inmitten meiner süßen Träume, die furchtbare quälende Stimme von Cherno Jobatey.
Der Fernseher machte mir am deutlichsten und lautesten klar, dass ich wieder connected bin. Es war 7:30 Uhr.
-Nachtrag-
Wie kann es eigentlich sein dass in einer Stadt mitten in Deutschland über 24 Stunden der Strom ausfällt und die Informationspolitik dermaßen dünn ist. Ein kleines Trafohäuschen ist schuld daran, dass es über 14500 Haushalte in der Region kalt erwischt und diese dann nicht einmal ordentlich darüber informiert werden.
-Nachtrag2-



