Wunderbare Musik zum Wochenstart [1]
Diesmal mit den Kings of Convenience, auf die ich im Dezember 2001 zum ersten mal stieß. Zu der Zeit war ich gerade in London und kurz vor dem Jahreswechsel hab ich mir zwei Musikzeitschriften mit entsprechenden Best of CD’s mitgenommen. Unter anderem das Muzik Magazine, welches es wohl gar nicht mehr gibt, wie ich gerade bei meiner investigativen Recherche erfuhr. Die Magazine selbst, sind längst verrotet, nur die eine CD hat überlebt. Darauf enthalten, mein erster Kontakt mit den Königen der Gemütlichkeit.
Winter auf dem Balkon
Ciao, tschö, salut
Zum Jahresabschluss gibt es noch mal nen richtigen Blogeintrag. Da sich meine schreiberische Qualität mittlerweile auf zwei Zeilen beschränkt, muss mein vorbildlich gepflegtes Facebookprofil herhalten - um mir zu zeigen, was in 2009 alles wichtig war.
Im Januar wurde wohl viel geschlafen, krank gemacht und Musik gehört. The Submarines, Kerli oder Joy Division. Außerdem wurde ich von vielen Studivz übersiedlern gefragt wieso Facebook so doof und kompliziert ist und warum trotzdem alle hingehen.
Im Februar wunderte ich mich über die personalisierte Werbung bei Facebook. Das klang dann so:
Stefan Dietze: wundert sich über die personalisierte Werbung bei Facebook… warum ihr Bauch Fett ist, Porsche für 50 Cent und noch gleich die Krankenversicherung dazu… Außerdem war ich wohl immernoch krank. Als ich gesundete wurden andere krank und ich verbrachte ein paar längere Tage im Büro. Gedankt wurde es mir übrigens später mit einer advokatisch verschachtelten “2″ im Volozeugnis. Da mach ich doch gern einen Knicks und denk mir den Rest lieber. Außerdem gings musikalisch hoch her. Zum einen mit einem Bloc Party Konzert in Dresden und zum anderen mit den White Lies. Man, so lange ist das schon wieder her? Verrückt… Ach ja, The Prodigy hab ich dann doch noch mögen gelernt und Marina and the Diamonds lieben.
Der März startete mit dem neuen Album von Zombie Nation. Techno 2009! Immer noch fantastisch. Außerdem twittere ich seit März so ein bischen. Außerdem am Start: Röyksopp, Metric, Jesse Rose und ein Virgins Konzert in der MB.
Im April wurde mir von Facebook in bester Amazonmanier vorgeschlagen, dass ich doch gefälligst ein Fan von Coldplay werden solle. WTF??? Passend dazu (weil ich mich selbst Tage später nich beruhigen wollte), mein Gedankenkonvolut zum Thema: Wenn Coldplay ein Klamottenladen wäre, dann mit Sicherheit H&M. Überraschenderweise, gabs auch im April wieder ein Konzert. Diesmal “We have Band”
Im April gabs n Apfel. Und n Ei. Genau in dieser Reihenfolge. Mike Skinner thematisierte die Schweinegrippe in “He’s behind you, he’s got Swineflu” Außerdem war Championsleague Monat. Erst die Gunners, die ehrbar gescheiter sind und danach noch die fabulösen Waden des FC Barcelona die die mir wenig symphatische Mannschaft des FC Chelsea spektakulär vom Platz fegte. Und über die Coldplay Geschichte war ich immer noch nich hinweg.
Dann wars schon Mai und der sympathische Radiosender Sputnik spendierte ein White Lies Konzert in den heiligen Sputnik Hallen. Schön wars! Im März war dann der TÜV fällig, bis Mai hab ich mich aber mit Ausflüchten gerettet, ihn nicht hinzubringen. Mit gutem Grund. Scheiß Diva von einem Auto!
Im Juni dann - Wechselbad der Gefühle:
Überschrift bei Intro:
Ladyhawke am 24. Juni in Dresden…
Ich: Geil! Wieso weiß ich das nicht.
Der Satz endete mit dem Wort “abgesagt”
Ich: Scheiße, ich hatte mich so gefreut!
Ja, so schreibt man bei Facebook. Mehr isses nicht.
Im Juli wechselte Sami Hyypiä nach 100 Jahren Liverpool zu Leverkusen. Respekt. Auch dafür, dass der Fehler auch ein halbes Jahr später noch online ist. Außerdem wichtig: Hit und Chartshows im TV sind sowas von Fail. Schlimmer sind nur die, die mitklatschen. Außerdem wurde es warm! cossi - lachs - ice age 3d genau in dieser Reihenfolge. Mit Twitter gings dann wohl doch erst im Juli los. Weil sich Jackos Trauerfeier etwas zog, meldetet ich mich bei Twitter an, seh ich grad. Aha. Konzerte gabs im Juli so einige. Santigold, The Streets + diverse Rapper. Alle aufm Splash.
August. Wenn Kopf und Körper nein sagen, ist Montag! Dazu noch der Automatenkakao auf Arbeit und das neue Jordin Sparks Album und man könnte sich direkt einsargen. Außerdem wurde mir spektakulär vom Studioventilator der linke Daumen zerfleischt. Aber - alles wieder dran. No worries. Außerdem mein größter 09er Fail: Farmville. Furchtbar. Das kann ich jetzt sagen, als Geheilter. Damals war super. Außerdem ging der Wahlkampf langsam los. wenn ich söder so reden höre, wird mir angst und bange welche leute in diesem land was zu sagen haben #politikfail #hartaberfair Konzert: 1 (Olaf Schubert, ging so, mein Promo dazu war besser :-P) Außerdem fand ich die neue Tokio Hotel Single super. Find ich übrigens immer noch.
Im September war Urlaub! Die ganze Zeit. Und alle so: “Yeah” … RT @mdrreiter: Eine ältere Dame am Wahlkampfstand der Piratenpartei:”…das klingt vernünftig. Aber was Sie da vor Somalia machen, ist nicht in Ordnung!”
Im Oktober wurde ich gefeuert und direkt eine Tür weiter wieder eingestellt. Außerdem kam mein Smartphone endlich und die Temperaturen zwangen mich, wieder Handschuhe beim Fahrradfahren zu tragen. Du sagst: Feiern. - und meinst: FIESTA! Du sagst: Party. - und meinst MEGA ARENA!!!
Im Novmeber sagt mir mein Facebook nun, ich hätte mich in Musik verkrochen. Ganz tief, ganz oft. Zurecht. Was bleibt einem übrig. Zwei Konzerte, endlich mal wieder. The Heavy in Leipzig und die Editors in Dresden.
Dezember = Weihnachten. In einigen Berufsgruppen. Ich hatte 24 Tage, das Gefühl, morgen wäre Weihnachten. Das traf dann aber doch nur auf einen einzigen Tag zu. Immerhin konnte ich Nachtdigital Karten ergattern und hab seit fast zwei Wochen, fast ohne Unterbrechung, frei.
Die Zeit der langen Blogeinträge ist wohl fürs erste auf Eis gelegt. Kurze, launige, maximal 140 Zeichen umfassende Statusmeldungen gibts ab sofort bei Twitter. Klick hier und folge mir. Du!
Krank x
Irgendwann gabs mit Sicherheit schon mal einen “krank post”…
Nur so viel kurz, Stefan bloggt mal wieder weil er an das heimische Bett aka den heimischen Schreibtisch gefesselt ist. Dahingerafft von der gelben Auswurfpest namens grippaler Infekt. Nachdem das Thermometer zwischenzeitlich recht flott von null auf gleich die 39 Grad Marke durchbrach, musste doch mal ein Arzt herhalten. Wohl hab ich mich nicht gefühlt als mir diagnostiziert wurde, ich hätte die Grippe.
Hypochonder wie ich bin, fragte ich sofort nach: "Wie? Grippe? Influenza?” - Natürlich nicht. Dieser Sprachlapsus, mittlerweile auch Alltag beim örtlichen Hausarzt. Zum Glück nicht mein Hausarzt, dachte ich mir. Erkältung und Influenza sind zwei paar Schuhe, wobei man aus dem Einen ungleich schwerer wieder herrausrutscht als aus dem Anderen.
Hauptsache die Medizin ist die Richtige. Dank Rezept sollte dies auch kein Thema sein, nicht aber, wenn der Arzt so wesentliche Dinge vergisst, wie die Intervalle der Einnahme. Zwischen 8 und einer Tablette am Tag können Welten liegen. Die Technofans wissen wovon ich rede ;) Anhand des Diagnosezettels versuchte ich gemeinsam mit der Apothekerin herrauszufinden, wie oft ich die ganzen Pillen und Tropfen zu mir nehmen soll/muss/darf/kann. Leider konnte sie nur entziffern dass ich wohl gelb grünen Auswurf hätte. Hmmm…
Ich möchte an dieser Stelle damit aufhören und das jammerige Befindlichkeitsgeplänkel beenden, jedoch nicht ohne noch eine kurze Musik dazulassen.
In der vergangenen Woche habe ich mir den autobiografischen Film über Joy Division angesehen. Control. Ich geb zu, und das ist jetzt wirklich hart, ich kannte Joy Division vorher nur versatzstückartig, also kaum. Ein großer Fehler, wie sich während des über alle Maßen sehenswerten Films herausstellen sollte. Tolle Bandgeschichte, geniale Musik.
Joy Division - Transmission:
Keine Kettenbriefe mehr - hört ihr?
Denn wer Kettenbriefe witzig findet lacht auch gern über dreibeinige Hunde oder zieht sich heimlich Johannes B Kerner rein.
Wie unwitzig Kettenbriefe aber tatsächlich sind: hier
Viva Espana
Die Ur-Emos
Man erkennt den gemeinen Emo ganz leicht. Längere schwarzgefärbte Haare, verbunden mit einem überdimensionalen Scheitel. Abgefuckte, aber dennoch irgendwo individuelle Klamotten a la Shirts mit der Aufschrift “Commodore”. Der Emo kuckt stets schlecht gelaunt und hört den ganzen Tag Musik, die ihm zu genau diesem Gesichtsausdruck verhilft. Aber ein Emo ist friedlich und tut niemandem was. Der will nicht mal spielen.
Soweit die Theorie, soweit das Bild vom Emo gestern.
Zum Verständnis, hier: How to be Emo:
Der Emo heute ist anders. Der neue Emo war gestern noch der Proll von der Tanke mit Nike Air Max. Nach Buffalos mit Megaabsätzen kamen New Balance, Air Max und eine getunte Karre. Aber irgendwie reicht das nicht mehr. Da der ExProll/NeuEmo aber nicht von gestern ist, hat er sich ganz fix was abgekuckt. Im letzten Frühjahr/Sommer begannen sämtliche Stylomaten plötzlich wieder ihre Palitücher aus den Ecken zu kramen. Machten sich die Dinger um ihre Hälse. Im Club! Im Sommer! Bei 50°! Das gefiel dem Proll und er wollte das auch. Dummerweise gabs noch keine Palitücher im H&M. Also noch ein halbes Jahr gewartet und - voila - hier haben wir ihn nun. Den ExProll/Neu Emo 2008.

Aber wer um Himmels willen kam darauf, sowas wie auf dem Bild oben mit einem Emo gleichzusetzen. Wegen den Palitüchern? Gar wegen irgendwelcher Glitzeraccesoires? Hab ich beim gemeinen Ursprungsemo nie gesehen. Ich warte auf Erklärungen.
Bis dahin kuck ich mir was emotionales an. Natürlich keine typischen Emovertreter, aber rein frisurlich und klamottich schon viel eher am Uremo als der Kollege mit seinem Becks Gold da oben.
Bei genauem Blick erkennt man noch das Viva 2 Zeichen. Da werd ich glatt zum Emo und fang an wie meine Großeltern zu klingen… Hach waren das Zeiten…
Am schönsten ist die Szene in der die Kassiererin auf das Geld der älteren Kundin wartet. Dieser Gesichtsausdruck. Die Leute in der Schlange. Die kucken alle Emo! Ich mag diese Lebenssituationsstudien.
Katzencontent!
Okay, nicht ganz. Aber rein gewichtsmäßig bringen es auch zwei Meerschweine auf ne komplette Katze.
So, jetzt alle mal im Chor “Süüüüüß!” rufen, denn das ist Kandidat #1 wirklich. Voila, Schweini!

Ja, es heißt wirklich so, wenn man aber bedenkt das sein Kollege, der scheue Poldy, sich noch gar nicht vor die Linse traut, fast schon irgendwie ein bischen lustig.
Nochmal, in voller Länge:

-Katzencontent over-
Wieder da!
Yes! I’m back in the game. Zumindest erstmal wieder auf der virutellen Landkarte von Google. Meine Seite war ja, wie schon berichtet, eine ganze Weile als Schadseite eingestuft worden. Selbst mehrere Wochen nach der kompletten Säuberung meines Serves. Durch einen Tipp von “The Fellow Passenger” hab ich nun aber endlich diesen komischen Auswuchs entfernen können, der bei jedem Google Verweis auf meine Seite auftauchte. Vielen Dank dafür noch mal!


