CN04 probt den Aufstand

Protokoll einer fachbereichsfremden Prüfung:

10:30 2 Teile enthielt die heutige Prüfung (Steuerrecht, Arbeitsrecht)

Arbeitsrecht wurde als Multiple Choice angekündigt.

10:31 erster Aufreger: “Ihr sitzt kacke, setzt euch alle noch mal um und lasst ne Reihe frei”. Naja, man kennt das ja mittlerweile

10:32 zweiter Aufreger: beide Prüfungsteile sollten getrennt ausgegeben werden. Erster Teil 45 Minuten, dann alles einsammeln, dann der zweite Teil noch mal 45 Minuten.

10:33 dritter Aufreger: die Prüfungsbögen reichen nicht für alle. Ein paar sollten während der Prüfung noch nachgedruckt werden. (und was mach ich in der Zwischenzeit???)

10:34 vierter Aufreger: Arbeitsrecht ist nicht im Multiple Choice Stil. Entgültige Rebellion bei CN04W2. Nach kurzer Debatte einigte sich die komplette Seminargruppe den Arbeitsrechtteil zu boykotieren und, oh Wunder, der zuständige Prof fand es sogar ganz gut. Multiple Choice lässt sich halt auch einfacher kontrollieren ;) Die W1 schrieben unterdessen schon am Steuerrecht und ahnten noch nichts vom nahenden Unheil.

Dann mussten wir noch ca. 10 Minuten warten damit auch die restlichen Steuerrechtsprüfungen noch kopiert werden können, so dass wir wenigstens diesen Teil schreiben konnten.

Dann wurden die Prüfungen ausgeteilt und erschlugen uns förmlich. Eine Lache voller schwerer Fragen in einer Fülle, die für eine eigenständige 90 Minuten Prüfung gereicht hätte. Dementsprechend hat wohl auch niemand diesen Teil komplett lösen können. Wenn dann auch noch desöfteren der Prof mit Zwischenbemerkungen am Kopf des Raumes hantiert und um unsere Aufmerksamkeit fleht kann sich wohl jeder denke wo die Konzentration war.

J W D

Ein kleiner Fruspost im Affekt, ich spreche mich also von jeglicher Schuld frei.

Ach so. Arbeitsrecht schreiben wir morgen nach. 45 Minuten, Multiple Choice 10:30 Haus 2. Ihr seid alle herzlich eingeladen ;-)

Kommentare

3 haben ne Meinung zu “CN04 probt den Aufstand”

  1. Susi on Februar 7th, 2007 1:33 pm

    “Aufgabenzettel reichen nicht für alle” - irgendwie erinnert mich das stark an eine gewisse Wirtschaftsprüfung im zweiten (oder dritten?) Semester.

  2. Manu on Februar 7th, 2007 7:01 pm

    mittweida wie es lacht und lebt…
    wir haben damals auch feststellen können, dass die anzahl der ausgedruckten blätter nicht zwingend mit der anzahl der studenten übereinstimmen muss. naja….so bringt man abwechslung ins studentenleben….und wie schön wars doch, als man sich die blätter dann teilen musste und bei der schönen frau neben einem reinschauen konnte….so entstehen freundschaften ;) leider in einer klausur nicht möglich….in diesem sinne. weitermachen.

  3. Marcus on März 13th, 2009 3:41 pm

    Das Problem mit den zu wenigen Prüfungsbögen kennt wohl jeder irgendwoher. Mich hat es zum Glück nie getroffen. Aber die Leute, die am Rand (auf dem ersten oder letzten Platz) saßen, hats bei mir in der Klasse eigentlich immer regelmäßig angeschmiert. Passiert halt. Ein Lehrer kann eben auch nicht immer die genaue Anzahl seiner Schüler wissen :)

    Marcus

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