das Benzin-Öl Mysterium
Es ist leider nicht online nachzulesen, aber in der gedruckten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung rechnet Rudolph Chimelli am 25. Juni folgendes vor:
Als am 1. Januar 2002 der Euro eingeführt wurde, kostete ein Barrel Erdöl auf dem Weltmarkt 72 Dollar. Da der Dollar damals 1,20 Euro wert war, betrieb der Preis für dieses Fass umgerechnet 86,40 Euro. Dieser Tage wurde das Barrel mit 137 Dollar gehandelt, das macht zum Tageskurs des Euro von 1,56 Dollar, genau 87,18 Euro. Der Preis ist also kaum höher als vor 6 Jahren. Der Benzinpreis ist allerdings zwischenzeitlich um über 50 % gestiegen. Wo mögen die Gewinne aus dieser Differenz nur geblieben sein?
Finde ich mehr als nur interessant.
[via]
Kommentare
4 haben ne Meinung zu “das Benzin-Öl Mysterium”
Schreib doch was













Bei den Zwischenhändlern. Wo auch sonst?
zum teil bei den zwischenhändlern. aber ganz bestimmt nicht nur bei denen. gesetz der marktwirtschaft ist, dass wenn es einem schlecht geht (konsument durch hohen preis), geht es jemand anderen gut. (unbekannt)
ähnlich wie bei der milch. ;) ich denke dass es immer wiederkehrend.
ein bisschen komisch, den steigenden euro-wert in einen direkten kontext mit den rohölpreisen zu setzen. zumindest bei dieser rechnung. wirkt mir zu konstruiert.
viel wichtiger ist die tatsache, dass der preis für ein barrel in den vergangenen 6 jahren in dieser gleichung um sage und schreibe 55 dollar gestiegen ist. da sollte man nachhaken. fördermengen recherchieren, erdölreserven dagegenrechnen. dann nämlich wird das das große ganze beleuchtet und nicht dieses an den haaren herbeiziehen. ich mag das nicht, so viele faktoren undifferenziert in einen topf zu werfen.
ach ich vergaß zu erwähnen, was auch noch mit einzubeziehen wäre in eine objektivere rechnung: die inflation :)