Ein Leben im Haus

Gehen wir davon aus dass der gemeine Blogleser und/oder Blogschreiber nicht in Häusern wohnt sondern eher in WGs. Vielleicht, wenn jender internetaffine Mensch noch einen richtigen Job hat, auch ne eigene Wohnung. Ein Haus wohl aber eher selten. Ich bin es nicht gewohnt für meine Nahrungsaufnahme zwei Stockwerke nach unten zu rennen, ich bin es genauswenig gewohnt durch das halbe Haus zu stürzen, wenn irgendwo ein Telefon klingelt. Beim Türklingeln ist es da schon anders. Da kann ich einfach aus dem Fenster plärren, dass sich der klingelnde Bittsteller noch eine Sekunde gedulden muss. Eine weitere Beobachtung. Die meistfrequentierten Plätze im oder am Haus sind nach gut einer Woche daran zu erkennen, dass sie sich durch kleine Müllberge schon langsam von den unangetasteten Gebieten im Haus abgrenzen. Müll nicht im herkömmlichen Sinne. Hier mal ne Flasche, dort mal die Reste einer Schokoladentafel usw. Aber man sieht deutlich wo man am meisten nistet. In einer WG mit einem eigenen Zimmer ist das einfach gewesen. Da gab es eine einzige kleine Müllstelle. Das eigene Zimmer. Trotz aller räumlichen Vorteile die so ein Haus bietet, zieh ich es trotzdem vor demnächst wieder auf einer einzigen Etage mein Dasein zu fristen. Das große WO steht dabei allerdings noch in den Sternen.

Kommentare

3 haben ne Meinung zu “Ein Leben im Haus”

  1. Falk on August 20th, 2007 9:53 pm

    du findest schon was, da bin ich überzeugt. ich habe meine 50m² dachgeschisswohnung gefunden UND sie können das auch :D

    falls du mal zum schlafen brauchst, ich habe dann viel platz auch übergangsweise bis du etwas gefunden hast :)

  2. denise on August 21st, 2007 11:46 am

    :-D

  3. Stefan on August 21st, 2007 11:55 am

    da kannst du dir ein grinsen nicht verkneifen… aber ich auch nicht ;)
    @ falk: danke für das angebot. i meld mi :)

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