Wertschätzung und “alte” Musik
eine Gastbloggerei von Fin. Diesen Beitrag hat er auch auf myspace unter seinem Pseudonym “Alec Troniq” gebloggt.
Die tägliche Jagd nach den “freshsten und angesagtesten Beats” ödet mich aber extrem an, denn die übertreffen sich in den Meisten Fällen nur mit unglaublicher Ödness. Tut wiederum gut, nix verpasst zu haben.
Außerdem begeistert mich wenig an der Art, wie heutzutage Musik konsumiert wird: Vergewaltigung! Kaum ist ein gutes Stück Musik erspäht, muss es an einem Tag so oft herhalten, bis sich der Hörer endlich daran befriedigt hat. Im Auto oder am Tisch, daheim oder auf Arbeit - ja sogar auf offener Straße! (es leben die kleinen Quälgeister, von denen ich eigentlich dachte, es wären Telefone) Und wenn der-/diejenige dann nich mehr kann, landet so mancher Track im Dreck, wird bespuckt und verspottet - “ich kann dich nichmehr hören!”… Stichwort: Wertschätzung.
Und dabei gibt es doch so schöne Musik, oder nich? Wahre Kunstwerke, die einem schonmal ‘ne Träne entlocken können. Ich hol sie nur an ganz besonderen Tagen raus, wenn ich die pefekte Stimmung hab, um mich in diesen Song herein zu kuscheln und förmlich darin zu baden zu können. Und dafür schaut man an der Zeitachse auch mal zurück, gräbt in Archiven und findet alte Schätze.
Nun, die Anmaßung von Schätzen oder Kunstwerken liegt mir fern. Aber da liegt mir noch Musik am Herzen, die vor einiger Zeit, näher am Beginn meiner Entwicklung entstanden ist. Im kleinen Maßstab natürlich - da sind 3-4 Jahre schon viel. In nächster Zeit wird Stück für Stück mehr solcher Musik in dem folgenden Player auftauchen, der natürlich auch auf meinem Myspace steht.
Nr. 1 - ein Liveact, den ich im November 2005 für die Webradioshow The Sunday Eve Experiment aufgenommen hatte. Part 1. Nummer 2 wird folgen. :)
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